Suche:
corilon violins
pId1
Amerikanische Geige, Marinus Petersen Chicago 1916 - Decke
Amerikanische Geige, Marinus Petersen Chicago 1916 - Decke
Amerikanische Geige, Marinus Petersen Geigenbauer - Boden
Amerikanische Geige, Marinus Petersen Geigenbauer - Boden
Marinus Petersen Chicago Violine - Zargen
Marinus Petersen Chicago Violine - Zargen
Marinus Petersen Geigenbauer in Chicago Geige - Schnecke
Marinus Petersen Geigenbauer in Chicago Geige - Schnecke
Inventarnr.: 4262
Herkunft: Chicago
Erbauer: Marinus Petersen
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1916
Klang: Warm, groß, süss

Amerikanische Geige, Marinus Petersen Chicago 1916

Diese Violine ist ein Instrument von großstädtischem, selbstbewusstem Charakter, das im Jahr 1916 nach einem recht breit gehaltenen Stradivari-Modell gebaut wurde. Es trägt ein Original-Etikett von Marinus Petersen, einem Geigenbauer in Chicago, der vermutlich aus Dänemark eingewandert war oder aus einer dänischen Einwanderer-Familie stammte. Über seine Ausbildung und sein Wirken in der drittgrößten Stadt der Vereinigten Staaten, die sich in dieser Zeit rasant entwickelte, ist nichts bekannt – eine bedauerliche Lücke der Geigenbaugeschichte, lässt die vorliegende Arbeit doch die spezifischen Vorzüge des amerikanischen Geigenbaus in ihrer schönsten Ausprägung erkennen. Marinus Petersen wählte mit dem reizvoll geflammten Ahorn des zweiteiligen Bodens und der mitteljährigen Fichte der Decke erstklassige nordamerikanische Tonhölzer, deren erlesene Ästhetik er mit einem goldbraunen Lack veredelte. Die geschmackvolle, breite Randeinlage und die durchdacht angelegte Wölbung lassen eine erstklassige Ausbildung, solide Handwerkskunst und reiche Erfahrung erkennen. So braucht Marinus Petersen den Vergleich mit den großen Protagonisten des modernen amerikanischen Geigenbaus nicht zu scheuen, etwa mit den Brüdern Gemünder, die eine Generation zuvor die Standards ihrer Zunft in der „neuen Welt“ definierten. Diesen entspricht nicht zuletzt der kraftvolle, große Klang mit seinem zugleich warmen und süßen Charakter, der, vollkommen unbeeindruckt von einer minimalen Deckenreparatur am linken F-Loch, reiche Ausdrucksmöglichkeiten für anspruchsvolle Interpretationen bietet. Unsere besondere Empfehlung, spielfertig hergerichtet von den Geigenbauern unserer Werkstatt. geigegeige zertificate

Bestellen Sie ein Zertifikat zur Wertbestätigung mit dieser Violine


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Mario Gadda, Italienische Geige für Solisten, Mantova 1995 - strahlend, warm
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Antike französische Geige, um 1920, Mirecourt - warmer, etwas weicher Ton
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen
  • Lothar Seifert, kräftiger Bratschenbogen ca.1980, Silber
  • Deutscher Silber-Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen, F.C. Pfretzschner, Silber
  • Gute Italienische Geige, wahr. Giudici, 1970'er Jahre - warmer, goldener Klang
  • Alte Deutsche Geige, um 1900, mit warmem, großem Ton
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Mittenwalder Geige mit großem Klang, Fachschule für Geigenbau, 1960er Jahre
  • Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Italienische Geige, Primo Contavalli, 1973 (Zertifikat Benjamin Schröder)
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Mario Gadda, 1998, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • ÜBERARBEITET/ NEUE KLANGPROBE: 3/4 - Geige, elegante Französin „Copie de Stradivari“
  • Feine Wiener Meistergeige, Franz Angerer, 1898