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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Mittenwalder Geige, Zettel Johann Neuner, um 1900 - Decke
Mittenwalder Geige, Zettel Johann Neuner, um 1900 - Decke
Boden
Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: Johann Neuner (Zettel)
Bodenlänge: 36,0 cm
Jahr: 1900 circa
Klang: dunkel, edel
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Mittenwalder Violine, Wertgutachten € 2.300

Unzweifelhaft schön und edel ist der Klang dieser Mittenwald Geige, die um 1900 in sorgfältiger, meisterhafter Handarbeit gebaut wurde – doch über ihre genauere Herkunft gibt sie einige Rätsel auf: Das Etikett „Neuner Johann“ in ihrem Inneren verweist auf die Geigenbauer-Dynastie Neuner, eine der ältesten und angesehensten Mittenwalder Familien. Angesichts ihrer Entstehungszeit ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie von Johann „Hans“ Neuner (1878-1934) gebaut wurde, dem damaligen Direktor des international erfolgreichen Unternehmens „Neuner & Hornsteiner“. Damit wäre diese Violine eines der seltenen Instrumente, die von dem vielbeschäftigten Unternehmer persönlich gebaut wurden. Ein letzter Nachweis für ihre Herkunft aus seiner Werkstatt fehlt – ungeachtet dessen ist sie eine typische „Mittenwalderin“, gefertigt aus wertvollen Tonhölzern der Region: Mitteljährige Fichte fand für die Decke Verwendung, geflammter Bergahorn für den zweiteiligen Boden. Deutliche Spielspuren, teilweise retuschiert, zieren den goldgelben, transparenten Lack des offensichtlich gern gespielten Instruments, das wir unbeschädigt und rissfrei anbieten, durchgesehen und spielfertig hergerichtet von unserem Geigenbauer, der Steg, Stimmstock und Saiten erneuert hat. Ein Wertgutachten des Mittenwalder Geigenbauers Anton Sprenger über € 2.300 belegt die Qualität der Violine, die mit ihrem klaren, edlen Klang, dunkel und von einer gewissen Reife, überzeugend für sich selbst spricht.

Verkauft €

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