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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Feine Mittenwalder Meistervioline, um 1820 - Decke
Feine Mittenwalder Meistervioline, um 1820 - Decke
Geige
Geige
- Zargen
- Zargen
- Schnecke
- Schnecke
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: 1820 circa
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Feine Violine, Meisterwerk der Mittenwalder Geigenbautradition

Mit ihrem differenzierten Klang von goldener Wärme und ihrer interessanten, antiken Erscheinung zeigt sich diese feine Violine als ein Meisterwerk der Mittenwalder Geigenbautradition. Ihr Erbauer, dessen Name in der Geschichte verloren ging, lässt in seiner um 1820 gefertigten meisterlichen Arbeit dezente italienische Einflüsse erkennen, wie sie den Geigenbau der Karwendel-Region von alters her befruchtet haben. Das Instrument ist von unverkennbarer Mittenwalder Provenienz und wurde aus exzellenten Tonhölzern gebaut, die Decke aus sehr regelmäßig gemaserter Fichte und der Boden aus mild geflammtem Ahorn, der nicht nur optisch von erster Qualität ist. Die verspielte Ausführung der Ecken und der strahlende, goldbraune Lack sind Ausdruck größter handwerklicher Sorgfalt und eines geschulten ästhetischen Empfindens. Reichhaltige Spuren früherer Musiker-Generationen belegen, dass sich diese Meistergeige großer Wertschätzung erfreute und intensiv gespielt wurde. Auch wir können sie nach einer gründlichen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt anspruchsvollen Violinisten uneingeschränkt empfehlen, die in dem seltenen, modulationsfähigen und farbenreichen Klang dieser Meistergeige und in ihrem flötigen Charakter weite Ausdrucks- und Interpretationsmöglichkeiten finden werden.

Verkauft €

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