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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Otto Ebner, Violine, Augsburg 1929 - Decke
Otto Ebner, Violine, Augsburg 1929 - Decke
Boden, Augsburger Meistergeige von Otto Ebner
Boden, Augsburger Meistergeige von Otto Ebner
Zargen, Augsburger Meistergeige von Otto Ebner
Zargen, Augsburger Meistergeige von Otto Ebner
Schnecke, Augsburger Meistergeige von Otto Ebner
Schnecke, Augsburger Meistergeige von Otto Ebner
Herkunft: Augsburg
Erbauer: Otto Ebner
Bodenlänge: 36,3 cm
Jahr: 1929
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Augsburger Meistergeige von Otto Ebner

Individualität und Reife verkörpert diese Violine aus dem Spätwerk des Augsburger Meisters Otto Ebner. Der gebürtige Vogtländer erlernte seine Kunst in Markneukirchen; über F. C. Louis‘ renommierte Saarbrücker Werkstatt gelangte er zu Georg Piegendorfer in Augsburg, der zu den interessantesten Geigenbauer-Persönlichkeiten des ausgehenden 19. Jahrhunderts zählt. Nach seinem Tod im Jahr 1906 übernahm Ebner die Werkstatt und erwies sich als würdiger Nachfolger, der in seiner am Modell Stradivaris orientierten Arbeit souveräne Akzente setzte. So ist die Gestalt dieser Geige recht breit gehalten, mit einer französisch anmutenden Wölbung; ihre weite, sehr fein gearbeitete Einlage mit hellem Mittelspan korrespondiert elegant mit dem goldroten Öllack, durch den das feine Deckenholz und der tief geflammte Ahornboden leuchten. Die meisterhafte, sorgfältige Arbeit Ebners hat eine Violine mit fein ausgeglichenem, präzisem und starkem Ton geschaffen, die sehr gut anspricht und reich an Klangfarben ist. Unser erfahrener Geigenbauer hat dieses besonders schöne Instrument sorgfältig überarbeitet und spielfertig hergerichtet.

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