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Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
Inventarnr.: A10
Herkunft: Bassano
Erbauer: Marcello Martinenghi
Bodenlänge: 40,2 cm
Jahr: 1949

Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)

Eine selbstbewusste Demonstration feiner Venezianer Geigenbautradition, ausgefeilter Handwerkskunst und eines markanten Stils ist diese Viola aus dem Jahre 1949 von Marcello Martinenghi, einem international gefragten Meister der Venezianer Schule, dessen Arbeiten mit Gold- und Silbermedaillen in Florenz, Padua und Rom ausgezeichnet wurden. Ein Zertifikat von Eric Blot, Cremona, mehrere Brandstempel und das Originaletikett mit einer weiteren signierten Widmung belegen die Herkunft dieser auch klanglich sehr interessanten Bratsche. Martinenghi setzt Akzente mit der fein gearbeiteten, typisch italienischen Schnecke, individuell gestalteten F-Löchern und dem betonten Rand. Der tief dunkel-orange leuchtende, hochtransparente Lack bringt insbesondere den unregelmäßig und kräftig geflammten Ahornboden wirkungsvoll zu Geltung. Ihre Decke aus qualitätvoller mitteljähriger Fichte weist eine Reparatur am Untersattel auf; sie gehört zu den Spuren der Zeit, die bei alten Instrumenten nicht ungewöhnlich sind. Zu den traditionellen Verwegenheiten des italienischen Geigenbaus ist eine dunkle Harzgalle auf dem Boden zu rechnen, ein Materialfehler, wie ihn viele italienische Geigenbauer seit Jahrhunderten in Kauf nehmen - offenbar bewusst, um ihre Meisterschaft um so mehr zu betonen. Das ganz eigene Profil dieses schönen Instruments offenbart sich schließlich in seinem Klang, der von gereiftem Charakter, strahlend und klar ist – und dem weichen Öllack der Bratsche bereits einige aussagekräftige Spuren intensiven Spielens eingetragen hat.


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  • Bubenreuther Geige, Bernd Dimbarth No. 64
  • Markneukirchener Violine nach Guarneri, um 1930, Vogelaugenahorn
  • 1920'er Jahre, Deutsche Geige, Sachsen
  • 19. Jahrhundert: Antike Französische Violine, Pailliot um 1820
  • Alte Italienische Geige, Officina Claudio Monteverde, 1921, Cremona
  • Ernst Heinrich Roth, 1922: Markneukirchen, kraftvolle Meistergeige nach Guarneri
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 (Zertifikat Etienne Vatelot)
  • Violine op.13, Alajos Werner, Budapest, 1910
  • Deutsche Geige, nach Stradivari, für Schüler, 1940er Jahre
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