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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


pId4
Ernst Kessler (vmtl.), Geigenbogen mit Joseph Joachim Stempel, um 1900 - Frosch
Ernst Kessler (vmtl.), Geigenbogen mit Joseph Joachim Stempel, um 1900 - Frosch
Kopf
Kopf
Herkunft: Berlin
Erbauer: Wahrsch. Ernst Kessler
Gewicht: 59,5 g
Jahr: 1900 circa
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Meisterbogen, wahrsch. Joseph-Joachim-Stipendium

Dieser besondere deutsche Meisterbogen, gebaut Anfang des 20. Jahrhunderts, wurde wahrscheinlich als Stipendium des berühmten Geigers und Professors Joseph Joachim (1831-1907) vergeben, der begabte, aber mittellose Studenten unterstützte. Die Begünstigten, zu denen u. a. Paul Hindemith gehörte, erhielten Geigen und Bögen aus der Werkstatt von Ernst Kessler (1856-1931). Kessler war Nachfolger des bedeutenden August Riechers als Lieferant des Berliner Konservatoriums und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit der Königl. Preußischen und die Königl Sächsichen Staatsmedaille. Der hier angebotene Geigenbogen hat eine kräftige Stange erster Qualität, aus feinem, hellbraunem Fernambuk, oktogonal mit abgerundeten Kanten und mit einem meisterhaft gearbeiteten Kopf. Der blanke Ebenholzfrosch ist echtsilbermontiert mit grün-bläulich schillerndem Perlmuttschub. Bei einer Gesamtlänge von 74,8 cm und einem Gewicht von 59,5 g ist der gefühlte Schwerpunkt des Bogens breit und liegt leicht in Richtung Spitze, der gemessene Schwerpunkt liegt bei 25,7 cm. Nach einer gründlichen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt bieten wir diesen Bogen spielfertig an. Sein Klang ist der anzunehmenden Provenienz würdig, warm und groß, dunkel, mit viel Resonanz und einem etwas weichen Unterton.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Mario Gadda, Italienische Geige für Solisten, Mantova 1995 - strahlend, warm
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Antike französische Geige, um 1920, Mirecourt - warmer, etwas weicher Ton
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
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  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen
  • Lothar Seifert, kräftiger Bratschenbogen ca.1980, Silber
  • Deutscher Silber-Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen, F.C. Pfretzschner, Silber
  • Gute Italienische Geige, wahr. Giudici, 1970'er Jahre - warmer, goldener Klang
  • Alte Deutsche Geige, um 1900, mit warmem, großem Ton
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Mittenwalder Geige mit großem Klang, Fachschule für Geigenbau, 1960er Jahre
  • Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Italienische Geige, Primo Contavalli, 1973 (Zertifikat Benjamin Schröder)
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Mario Gadda, 1998, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • ÜBERARBEITET/ NEUE KLANGPROBE: 3/4 - Geige, elegante Französin „Copie de Stradivari“
  • Feine Wiener Meistergeige, Franz Angerer, 1898