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Hopf-Meistervioline, Klingenthal, um 1820 - Vorderansicht
Hopf-Meistervioline, Klingenthal, um 1820 - Vorderansicht
Klingenthaler Meistervioline - Rückansicht
Klingenthaler Meistervioline - Rückansicht
Meistervioline eines Mitglieds der Hopf-Familie, um 1820, Seitenansicht
Meistervioline eines Mitglieds der Hopf-Familie, um 1820, Seitenansicht
Meistervioline aus Klingenthal, Hopf Familie - Schnecke
Meistervioline aus Klingenthal, Hopf Familie - Schnecke
Inventarnr.: 4385
Herkunft: Klingenthal
Erbauer: Hopf
Bodenlänge: 35,5 cm
Jahr: 1800 circa
Klang: Groß, hell, süss

19. Jahrhundert, antike Hopf Geige, Klingenthal, um 1800 - großer Klang

Der Name der Klingenthaler Geigenbauer-Dynastie Hopf steht für die unverwechselbare Identität einer Handwerkstradition, deren Ursprünge über 300 Jahre weit zurückliegen und mit den Anfängen des vogtländischen Instrumentenbaus selbst eng verknüpft sind. Im 19. Jahrhundert avancierte das höchst individuelle, auf Caspar Hopf (1650-1711) zurückgehende Geigenmodell zum Vorbild zahlreicher und überaus beliebter Manufakturgeigen, unter denen nicht wenige hervorragende Instrumente zu finden sind. Alte, frühe Violinen aus den Werkstätten der der Familie Hopf blieben aber stets eine Klasse für sich, und auch die hier angebotene Geige ist das ebenso typische wie qualitätvolle Werk einer Hand, die im Umfeld eines David Christian oder David August Hopf wirkte. Der klassisch „eckige“ Umriss und der berühmte HOPF-Brandstempel unter dem Bodenplättchen dieser Meistergeige sind die oft nachgeahmten Erkennungszeichen der Hopf-Tradition. Meisterhaftes Handwerk lässt die Ausarbeitung des Korpus erkennen, mit seiner gelungenen, flachen Wölbung und den niedrigen Zargen, hergestellt aus wertvollen Tonhölzern, deren Qualität an dem einteiligen, asymmetrisch geflammten Ahornboden auf schönste Weise sichtbar wird. Die Meistervioline wurde von unserem Geigenbauer überarbeitet und spielfertig hergerichtet; sie ist außerordentlich gut erhalten, mit minimalen Reparaturen, mit Spielspuren, die ein Meister-Instrument dieses Alters durchaus zeigen sollte, insbesondere, wenn es sich durch einen so großen, charaktervollen und süssen Klang auszeichnet, der voll Volumen, aber präzise und von fließender Resonanz ist.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Mario Gadda, Italienische Geige für Solisten, Mantova 1995 - strahlend, warm
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Antike französische Geige, um 1920, Mirecourt - warmer, etwas weicher Ton
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen
  • Lothar Seifert, kräftiger Bratschenbogen ca.1980, Silber
  • Deutscher Silber-Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen, F.C. Pfretzschner, Silber
  • Deutsche Violine von Ludwig Gläsel jr., Markneukirchen
  • Gute Italienische Geige, wahr. Giudici, 1970'er Jahre - warmer, goldener Klang
  • Alte Deutsche Geige, um 1900, mit warmem, großem Ton
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Mittenwalder Geige mit großem Klang, Fachschule für Geigenbau, 1960er Jahre
  • Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Italienische Geige, Primo Contavalli, 1973 (Zertifikat Benjamin Schröder)
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Mario Gadda, 1998, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • ÜBERARBEITET/ NEUE KLANGPROBE: 3/4 - Geige, elegante Französin „Copie de Stradivari“