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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Pierre Hel, Lille, Violine 1903 - Corilon violins
Pierre Hel, Lille, Violine 1903 - Corilon violins
Pierre Hel, Lille, violin 1903 - Corilon violins
Pierre Hel, Lille, violin 1903 - Corilon violins
Pierre Hel violin - Corilon violins
Pierre Hel violin - Corilon violins
Pierre Hel, master violin, Lille - Corilon violins
Pierre Hel, master violin, Lille - Corilon violins
Herkunft: Lille
Erbauer: Pierre Hel
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1903
Archiv

Meistervioline Nr. 55 von Pierre Hel, Lille (Zertifikat Bernard Millant)

Die Meisterwerke des großen Geigenbauers Pierre Jean Henry Hel (1884-1937) sind Fixsterne im Kosmos der modernen Musik- und Instrumentengeschichte. In der höchst würdigen Nachfolge seines Vaters Pierre Joseph Hel (1842-1902) gehören die handwerklich vollendeten Arbeiten des Sohnes zum ersten Rang des französischen Geigenbaus. Schon die Zeitgenossen beider Hels erkannten die Qualität ihrer Arbeiten, die auf internationalen Ausstellungen und Messen die höchsten Auszeichnungen erhielten. Joseph und Pierre bauten Geigen für die namhaftesten Musiker ihrer Zeit, Eugène Ysaÿe (1858-1931), George Enescu (1881-1955) und William Primrose (1904-1982), aber auch der Jazz-Geiger Stéphane Grappelli (1908-1997) spielten Hel-Instrumente. Angesichts ihrer großen Beliebtheit ist eine Trouvaille wie die hier angebotene Geige ein äußerst seltener und aufsehenerregender Glücksfall: In perfekt erhaltenem, fast neuwertigem Zustand scheint sie unmittelbar vom Meister zu kommen, mit dem Originalsteg, der den Stempel „P. HEL A LILLE“ trägt, und sogar dem Original-Stimmstock, der sich vermutlich noch an seiner ursprünglichen Stelle befindet. Offenkundig wurde die Violine nur wenige Jahre gespielt und befand sich dann – aus unerklärlichen Gründen – in einem rund 100 Jahre währenden Schlaf. Ein solcher Fund ist so selten, dass wir rein gar nichts an diesem Ausnahmeinstrument verändert haben; auch die leichte Patina, die der reichhaltig aufgetragene, tief dunkelrote Öllack entwickelt hat, wurde belassen. So entführt diese Geige unmittelbar in eine entscheidende Phase von Leben und Werk Pierre Hels, denn sie entstand 1903, dem ersten Jahr nach dem Tod seines Vaters Joseph. Als ein charaktervoller Stradivari-Nachbau erster Qualität ist sie ein typisches Instrument dieser Zeit, in der sich der junge Meister noch stark an den klassischen Modellen orientierte. Ein lebendiges Zeugnis der Meisterschaft des frühen Pierre Hel ist der hervorragende Klang dieser Violine, der von edler, ausgereifter Größe und Klarheit ist. Wir bieten sie mit einem Zertifikat von Bernard Millant, Paris an.

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