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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Vittorio Zuzzi e Figlio, Violine 1939 - Vorderansicht
Vittorio Zuzzi e Figlio, Violine 1939 - Vorderansicht
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Schnecke
Schnecke
Herkunft: Venedig
Erbauer: Vittorio Zuzzi e Figlio
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: 1939
Klang: Hell, golden, groß
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Vittorio Zuzzi e Figlio, Venezianische Violine

Der venezianische Meister Vittorio Zuzzi (1880-1945) gehört zu den Geigenbauern seiner Generation, die der modernen, auf Eugenio Degani und Ettore Siega zurückgehenden italienischen Tradition tief verpflichtet waren. Als gefragter Reparateur hat Vittorio Zuzzi nur eine vergleichsweise kleine Zahl eigener Instrumente gebaut, die als besonders gelungene Repräsentationen des venezianischen Stils in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anerkannt sind. Auch die hier angebotene Violine mit dem Original-Etikett „Zuzzi e Figlio“ ist ein begeisterndes Instrument, mit großem, warmem und volumenreichem Klang von unverkennbar italienischem Charakter. Die markante Textur der mitteljährigen Fichtendecke korrespondiert mit der bewegten, asymmetrischen Flammung des einteiligen Ahornbodens, eine Holzwahl, die von feinem ästhetischen Empfinden geleitet ist. Der reichhaltige Öllack wurde von späterer Hand aufgetragen, ist aber mit seiner besonderen Konsistenz und Leuchtkraft ebenfalls unverkennbar italienischer Herkunft. Die sanft zur Mitte hin ansteigende Wölbung und die nahe am Rand gearbeitete Einlage beweisen Sorgfalt und versierte Handwerkskunst, die in der reizvollen, mächtigen Schnecke eigenwilligen Charme entfaltet. Der für eine italienische Violine dieser Klasse überaus günstige Preis berücksichtigt eine kleine Reparatur am linken F-Loch und die Füllung einer Beschädigung der Unterzarge, die von einem Kinnhalter verursacht wurde – kleine Makel angesichts der musikalischen Qualitäten, die dieses schöne, von unserem Geigenbauer überarbeitete und spielfertige Instrument in vollem Umfang auszeichnen.

Verkauft €

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