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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Geige nach Guarneri, Markneukirchen um 1900 - Decke
Geige nach Guarneri, Markneukirchen um 1900 - Decke
Deutsche Arbeit, Geige nach Guarneri - Boden
Deutsche Arbeit, Geige nach Guarneri - Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1900 circa
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Deutsche Geige, nach Giuseppe Guarneri del Gesù

Nach dem für seinen starken Klang berühmten Geigenmodell von Giuseppe Guarneri del Gesù wurde diese schöne und äußerst sauber gearbeitete Geige gebaut. Ihr charakteristischer, warmtönig transparenter, goldbrauner Lack über goldgelbem Grund weist sie als ein Instrument aus der sächsischen Geigenbaustadt Markneukirchen aus, wo sie um 1900, vielleicht auch etwas später, entstand. Die hohe allgemeine Qualität, die sorgfältig geschnitzte Schnecke und die gut gestochenen F-Löcher lassen die handwerkliche Erfahrung des unbekannten Geigenbauers erkennen. Die Decke aus regelmäßiger, mitteljähriger Fichte und der zweiteilige, tief geflammte Ahorn-Boden sind mit einer fein gearbeiteten Randeinlage verziert. Die gehobene Qualität des ganzen Instruments lässt vermuten, dass es sich bei dieser Geige um eine Arbeit eines erfahrenen, älteren Geigenbauers handelt, wie ihr nicht zuletzt der starke Klang der in unserer Geigenbauwerkstatt spielfertig hergerichteten Violine würdig ist, der sich sehr gross, dunkel, klar und mit gereiftem Charakter entfaltet.

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  • Alte Italienische Geige, Officina Claudio Monteverde, 1921, Cremona
  • Ernst Heinrich Roth, 1922: Markneukirchen, kraftvolle Meistergeige nach Guarneri
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 (Zertifikat Etienne Vatelot)
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  • Deutsche Geige, nach Stradivari, für Schüler, 1940er Jahre
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  • Alte Markneukirchener Violine nach Guarneri, um 1930, Vogelaugenahorn
  • Gute Mittenwalder Geige, Johann Reiter 1961