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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Geige nach Guarneri, Markneukirchen um 1900 - Decke
Geige nach Guarneri, Markneukirchen um 1900 - Decke
Deutsche Arbeit, Geige nach Guarneri - Boden
Deutsche Arbeit, Geige nach Guarneri - Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1900 circa
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Deutsche Geige, nach Giuseppe Guarneri del Gesù

Nach dem für seinen starken Klang berühmten Geigenmodell von Giuseppe Guarneri del Gesù wurde diese schöne und äußerst sauber gearbeitete Geige gebaut. Ihr charakteristischer, warmtönig transparenter, goldbrauner Lack über goldgelbem Grund weist sie als ein Instrument aus der sächsischen Geigenbaustadt Markneukirchen aus, wo sie um 1900, vielleicht auch etwas später, entstand. Die hohe allgemeine Qualität, die sorgfältig geschnitzte Schnecke und die gut gestochenen F-Löcher lassen die handwerkliche Erfahrung des unbekannten Geigenbauers erkennen. Die Decke aus regelmäßiger, mitteljähriger Fichte und der zweiteilige, tief geflammte Ahorn-Boden sind mit einer fein gearbeiteten Randeinlage verziert. Die gehobene Qualität des ganzen Instruments lässt vermuten, dass es sich bei dieser Geige um eine Arbeit eines erfahrenen, älteren Geigenbauers handelt, wie ihr nicht zuletzt der starke Klang der in unserer Geigenbauwerkstatt spielfertig hergerichteten Violine würdig ist, der sich sehr gross, dunkel, klar und mit gereiftem Charakter entfaltet.

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Mario Gadda, Italienische Geige für Solisten, Mantova 1995 - strahlend, warm
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Antike französische Geige, um 1920, Mirecourt - warmer, etwas weicher Ton
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen
  • Lothar Seifert, kräftiger Bratschenbogen ca.1980, Silber
  • Deutscher Silber-Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen, F.C. Pfretzschner, Silber
  • Gute Italienische Geige, wahr. Giudici, 1970'er Jahre - warmer, goldener Klang
  • Alte Deutsche Geige, um 1900, mit warmem, großem Ton
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Mittenwalder Geige mit großem Klang, Fachschule für Geigenbau, 1960er Jahre
  • Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Italienische Geige, Primo Contavalli, 1973 (Zertifikat Benjamin Schröder)
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Mario Gadda, 1998, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • ÜBERARBEITET/ NEUE KLANGPROBE: 3/4 - Geige, elegante Französin „Copie de Stradivari“
  • Feine Wiener Meistergeige, Franz Angerer, 1898