Suche:
corilon violins
Französische Violine um 1880, Grandjon Schule
Französische Violine um 1880, Grandjon Schule
Französische Violine um 1880, Grandjon Schule
French violin, Grandjon school approx. 1880
French violin, Grandjon school approx. 1880
Jules Joseph Grandjon, Grandjon family - violin
Jules Joseph Grandjon, Grandjon family - violin
Jules Joseph Grandjon, Mirecourt
Jules Joseph Grandjon, Mirecourt
Inventarnr.: 5337
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: Grandjon Schule
Bodenlänge: 36,0 cm
Jahr: circa 1880

Französische Violine um 1880, Grandjon Schule

Diese französische Geige ist ein antikes Instrument der Zeit um 1880, das erkennbar in der Tradition der Geigenbauerdynastie Grandjon gefertigt wurde. Mit ihrem kraftvollen und strahlenden, obertonreichen Klang von sehr guter Resonanz bildet sie gerade für das solistische Spiel eine erstklassige Wahl. Meister aus der Familie Grandjon wirkten über mehrere Generationen in Mirecourt, dem historischen Zentrum des französischen Geigenbaus. Jules Joseph Grandjon als ihr wohl bekanntester Vertreter arbeitete zunächst einige Jahre lang in Paris, bevor er in seiner Heimatstadt eine große Werkstatt eröffnete. Aus ihr gingen mehrere bedeutende Geigenbauer des späten 19. Jahrhunderts wie Joseph Hel und Paul Bailly hervor, die – im Umfeld des großen J. B. Vuillaume – selbst höchst erfolgreiche Ateliers eröffneten und internationale Erfolge feierten. Ihre Grundlage waren die hohen musikalischen und handwerklichen Standards der Grandjon - Schule, wie sie der unbekannte Erbauer der hier angebotenen Violine perfekt ins Werk gesetzt hat. Ihr zart geflammter, einteiliger Ahornboden und die sehr gleichmäßige Decke aus hochwertiger Fichte offenbaren einen anspruchsvollen, traditionell arbeitenden Handwerkskünstler, der sein Material mit größter Sorgfalt und Erfahrung auswählte. Von seiner gut geschulten Hand zeugen die äußerst gekonnt ausgeführten Decken- und Bodenwölbungen, sauber geschnittene F-Löcher und die hervorragend gelungene Randarbeit mit einer feinen, in die Ecken ausgezogenen Einlage. Den rotbraunen Lack auf goldgelbem Grund versah er mit geschmackvollen Antikisierungen. Starke Spielspuren der Hand an der Schnecke Wertschätzung erkennen, die dieses viel gespielte Instrument bei seinen früheren Besitzern genoss. In unserer Fachwerkstatt für Restaurierung wurde die Geige vollständig aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet; ein hervorragendes Klanginstrument in bestem Zustand, dessen Herkunft und Qualität keiner weiteren Empfehlung bedarf.

Bestellen Sie ein Zertifikat zur Wertbestätigung mit dieser Geige, optional im Warenkorb.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Italienische Geige, Romedio Muncher, Cremona 1929
  • Antike Mittenwalder Geige. Neuner & Hornsteiner, um 1860
  • Atelier Charles Le Lyonnais, feine Französische Violine, Nantes 1939
  • Sächsische Meistergeige - 19. Jahrhundert um 1870
  • Raffaello Bozzi bei Antonio Monzino: Italienische Geige
  • Amerikanische Geige von William Wilkanowski, Brooklyn 1938
  • H. Derazey: Feine Violine aus der Werkstatt von Jean-Joseph Honoré Derazey
  • Sächsische Violine. Geigenbaumeister Max Heiling
  • Markneukirchener Geige von Schuster & Co., 1942
  • Antike Sächsische Geige, wahrscheinlich Schuster & Co
  • Charaktervolle deutsche Geige, um 1870
  • Antike Markneukirchner Geige, um 1890
  • Markneukirchner Meistergeige. Violine um 1940
  • Schülergeige nach Stradivari. Violine aus Bubenreuth
  • Norddeutsche Violine von Richard Berger, Stralsund 1914
  • Geige aus Mittenwald. 1970er Jahre
  • Zeitgenössische Meistergeige von Marc de Sterke
  • Deutsche Geige aus den Hopf-Werkstätten, Taunusstein-Wehen
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • Antike Böhmische Meistergeige. Feine Kopie Johann Georg Thir, um 1900
  • Antike französische 3/4 Geige. Wahrscheinlich J.T.L.
  • François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Marcello Martinenghi, 1949: Feine italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)