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corilon violins
Inventarnr.: 5289
Herkunft: wahr. England
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: 20. Jahrhundert
Klang: Warm, gereift, süß
NEU

Moderne Meistergeige, Kopie Gaetano Chiocchi

Diese Meistervioline reflektiert eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Werk des italienischen Geigenbauers Gaetano Chiocchi und trägt als detailgetreue „bench copy“ auch ein dem Original nachempfundenes, handschriftliches Etikett in ihrem Inneren. Ihr hervorragender Klang und die eigensinnige, unverwechselbare Identität ihrer ästhetischen Erscheinung belegen eindrucksvoll, wie sehr sich der große Aufwand eines präzisen Nachbaus lohnt – wenn das Original von einem so interessanten, vielseitig begabten Künstler wie Chiocchi stammt. Sein vergleichsweise schmales Œuvre von rund 50 Instrumenten entstand, nachdem der studierte Philosoph und Mediziner bereits als Musiker Karriere gemacht hatte; in seinem fünften Jahrzehnt begann er seinen dritten Lebensweg als Geigenbauer, getreu dem Motto, auch die alten Cremoneser Meister seien nur Menschen gewesen – und ihre Leistung dementsprechend erreichbar. Tatsächlich reifte Chiocchi durch eingehende Studien, rastlose Übung und Konsultationen bei hervorragenden Meistern seiner Zeit rasch zu einem Geigenbauer, der über Italien hinaus für Aufsehen sorgte – und es sich nicht nehmen ließ, die politische Entwicklung seiner Heimat mit revolutionären Kommentaren im Korpus seiner Geigen zu begleiten. Aber nicht die Politik, sondern das handwerkliche und musikalische Vorbild mag einen unbekannten, wohl aus England stammenden Meister zu dem Projekt bewogen haben, die hier vorliegende, ausgezeichnet gelungene Chiocchi-Kopie zu erschaffen. Mit ihrem schlank taillierten Korpus, der hochinteressanten Randarbeit und einer großen, unkonventionell geformten Schnecke trifft sie den persönlichen Stil Chiocchis perfekt, den erstklassige, geschmackvoll gewählte Tonhölzer unter einem leuchtend goldbraunen, mit interessanten Rottönen spielenden Öllack abrunden. Unsere Geigenbauer, die das makellos erhaltene Instrument gründlich durchgesehen und spielfertig hergerichtet haben, schätzen sein Alter auf 30 bis 40 Jahre – eine Zeit, in der diese Violine auch ihr klangliches Profil voll ausprägen und einen warmen, gereiften Klang mit angenehm süßem Charakter entwickeln konnte, der hohen musikalischen Ansprüchen genügt.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Jean-Joseph Martin, Feiner französischer Geigenbogen um 1880
  • Antike Mittenwalder Violine, gebaut um 1920
  • Antike französische 3/4 Geige mit kraftvollem Klang - J.T.L.
  • Dunkler, gereifter Klang: Geige aus Markneukirchen um 1910
  • Leichter Deutscher Geigenbogen. Knopf Werkstatt, um 1880
  • Moderner Silber Meister - Geigenbogen. Roderich Paesold, 1970'er Jahre
  • Italienische Solistengeige. Luigi Mozzani, Rovereto 1930 (Zertifikat Franke)
  • Norddeutsche Meistergeige, Franz Reber, Bremen
  • Französischer Bratschenbogen, J.P. Gerard, 1980er Jahre
  • Französische J.T.L. Geige, um 1920, "J. Kochly"
  • Mittenwalder Geige. Gebaut um 1960, Orchestergeige
  • Antike Französische Breton Geige. Mirecourt, um 1930
  • Alte Französische Geige. Collin-Mézin (fils), 1927, "Le Victorieux", No. 412
  • SALE Moderne Italienische Geige, wahrscheinlich Mario Gadda Mantova
  • SALE Eugène Nicolas Sartory: Französischer Geigenbogen von E. Sartory (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • René Morizot: Interessante französische Bratsche, 1932
  • Italienische Geige, Raffaele Calace e figlio 1929
  • Moderne Meistergeige, Kopie Gaetano Chiocchi
  • Feiner Cellobogen, Joseph Alfred Lamy Pere, Paris, um 1885 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Professionelle elektrische Geige, Wolfgang Löffler "e-Strings" (Meistergeige)
  • Guter Markneukirchner Schüler-Geigenbogen, C. A. Hoyer
  • Feiner Deutscher Meisterbogen, Nürnberger Schule
  • August Rau, Feiner deutscher Cellobogen
  • Neuner & Hornsteiner Geige, Mittenwald um 1900