Suche:
corilon violins
René Morizot Violine
René Morizot Violine
René Morizot Violine
Ahornboden, Geige von René Morizot
Ahornboden, Geige von René Morizot
Zargen, René Morizot Geige
Zargen, René Morizot Geige
Schnecke einer Geige von René Morizot (Seitenansicht)
Schnecke einer Geige von René Morizot (Seitenansicht)
Inventarnr.: 5358
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: René Morizot
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: 1959
NEU

Französische Violine Nr. 316 von René Morizot (Zertifikat Rene Morizot)

Diese moderne französische Violine ist ein ausgesprochen hübsches Instrument, mit dem der Mirecourter Geigenbauer René Morizot eine Arbeit von höchst eleganter Erscheinung und ausgezeichneter musikalischer Qualität geschaffen hat. Die Geige reflektiert die Zeit, in der der Sohn des berühmten Bogenmachers Louis Morizot in der vollkommenen Unabhängigkeit seiner eigenen Werkstatt arbeitete – und sich damit auf dem vorläufigen Höhepunkt eines Lebensweges befand, der keineswegs einfach gewesen war: Nach den ersten Jahren als einziger Geigenbauer in der familiären Bogenbau-Werkstatt „Morizot, père et frères“ und einem ersten Aufbruch in die Selbständigkeit 1939, der von Krieg und Gefangenschaft unterbrochen wurde, konnte er sich nun ganz seinem Handwerk widmen und hatte sich Ende der 1950er Jahre mit Erfolg etabliert. Wenige Jahre bevor er als Leiter der École nationale de lutherie in seiner Heimatstadt Verantwortung für die Ausbildung der folgenden Generation von Geigenbauern übernehmen sollte, schuf er mit der hier angebotenen Geige, seinem opus 316, eine interessante Interpretation des klassisch-italienischen Amati-Modells. Aus mit größter Sensibilität gewählter, feinjähriger Fichte und zart geflammtem Ahorn mit einer wunderschönen, milden und doch markanten Maserung formte er den hoch gewölbten Korpus, dessen zweiteiliger Boden ein Meisterwerk präziser Handwerkskunst ist. Ein reizvoller, sorgfältig aufgetragener orangebrauner Lack vollendet das harmonische Bild der exzellenten Tonhölzer und ist mit äußerst wenigen Spielspuren hervorragend erhalten, wie sich das gesamte Instrument in bestem, unbeschädigtem Zustand befindet. Die handschriftliche Signatur Morizots im Inneren des Korpus und sein persönliches Original-Zertifikat vom 22. September 1959 belegen die Herkunft dieser Geige, die in unserer Fachwerkstatt vollständig aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet wurde. Der unverkennbare französische Charakter ihres kraftvollen, strahlenden Klanges ist von bezaubernder Klarheit, die sich mit interessanten dunklen Farbtönen zu einer selten zu hörenden, edlen Stimme vereinigt.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Antike Böhmische Meistergeige. Feine Kopie Johann Georg Thir, um 1900
  • Alte böhmische Geige
  • Französischer Geigenbogen, ca.1900, atelier Charles Nicolas Bazin
  • Kraftvoller Deutscher Geigenbogen von H. R. Pfretzschner, Silber
  • Alter Französischer Geigenbogen, J.T.L. für Pierre Hel
  • Violine von H. Emile Blondelet, Nr. C7, 1924
  • Englische Geige von Jeffery J. Gilbert, 1906
  • Carel Josef Dvorak, Prager Meistergeige 1940
  • SALE Victor Fétique. Feiner französischer Geigenbogen um 1930 - runde Stange (Zertifikat J. F. Raffin)
  • SALE Eugène Nicolas Sartory: Französischer Geigenbogen (Zertifikat J.-F. Raffin) - Investment
  • UNDER REVISION Anton Jais, zierliche Mittenwalder Bratsche um 1790 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Stefano Conia, Italienische Bratsche, Cremona 1985 (Zertifikat Stefano Conia)
  • 3/4 - alte Mittenwalder 3/4 Geige, um 1880
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Cristiano Ferrazzi, Verona: Italienische Violine, op. 120 - Violinistenempfehlung!
  • H. Derazey Werkstatt, französische Violine, Ende 19. Jahrhundert
  • Mittenwalder Meistergeige von Karl Sandner 1968
  • Französische Violine Nr. 316 von René Morizot (Zertifikat Rene Morizot)
  • Seltene Violine von Joseph Michael Gschiell, Pest 1789
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Feine Violine, Thir /-Umfeld, um 1750 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Feiner Französischer 3/4 Geigenbogen, um 1920
  • Geigenbogen, um 1950. Silber, aus Markneukirchen
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT 3/4 Meistergeige, Sachsen, nach Stradivari
  • Antiker deutscher Geigenbogen um 1910 - weicher, süßer Klang
  • Französischer Geigenbogen, wahrscheinlich J.T.L., um 1920