Suche:
corilon violins
David Christian Hopf jun. Geige
David Christian Hopf jun. Geige
David Christian Hopf jun. Geige
David Christian Hopf jun., Violine, einteiliger Ahornboden
David Christian Hopf jun., Violine, einteiliger Ahornboden
Inventarnr.: 5370
Herkunft: Klingenthal
Erbauer: David Christian Hopf jun.
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: ca. 1819

David Christian Hopf jun., - vogtländische Geige um 1819

Diese antike Hopf Geige steht mit ihrer individuellen Ästhetik und ihren vorzüglichen Klangeigenschaften beispielhaft für den Zenit, den dieses klassische vogtländische Violinmodell in der familiären Werkstatt von David Christian Hopf sen. und David Christian Hopf jun. erreichte. Entstanden im Jahr 1819, wie das schwer lesbare, im Orginal erhaltene handgeschriebene Etikett dokumentiert, ist sie dem Werk des Sohnes David Hopf Jun. zuzuordnen, das von der Forschung über lange Zeit verkannt wurde und immer noch interessante Entdeckungen erlaubt. So verleihen die Eleganz der niedrig gehaltenen Zargen und der markante Stil der mit sicherer Hand gestochenen Schnecke dem klassischen Hopf-Modell und seiner unverkennbaren Geometrie eine ansprechende, persönliche Note. Die charakteristischen, souverän geformten F-Löcher, deren Form als typisch für David Christian Hopf jun. gilt, und die feine Randarbeit belegen die tadellose handwerkliche Qualität dieses Instruments, für das David Hopf jun. mit großer Erfahrung und Sensibilität erstklassige Tonhölzer gewählt hat, die ihre Pracht nicht zuletzt wegen der hohen Transparenz des wunderschönen, hellen Lackbildes zur Geltung bringen: Gekonnt betont David Hopf jun. die bewegte Maserung und manche hübsche Unregelmäßigkeit der fein- bis mitteljährigen Fichte der Decke sowie die feine Flammung des einteiligen Bodens. Unsere Geigenbauer haben diese zweihundertjährige Instrumenten-Persönlichkeit gründlich aufgearbeitet, die sich mit einigen klanglich unproblematischen, ihrem hohen Alter entsprechenden Deckenrestaurierungen in sehr gutem, sofort spielfertigem Zustand befindet. Ihr gereifter, warmer Klang demonstriert eindrucksvoll, warum David Hopf Geigen so lange zu den gefragtesten Instrumenten des europäischen Geigenbaus gehörten und mit der deutschen Musiktradition des Barock und der Klassik untrennbar verbunden sind. Mit ihrer tragenden Resonanz und ihrem spezifischen Reichtum an Klangfarben offeriert sie auch Musikern unserer Tage weite und begeisternde Interpretationsräume.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Sächsische Meistergeige - 19. Jahrhundert um 1870
  • Antike Mittenwalder Geige. Neuner & Hornsteiner, um 1860
  • Raffaello Bozzi bei Antonio Monzino: Italienische Geige
  • Italienische Geige, Romedio Muncher, Cremona 1929
  • Amerikanische Geige von William Wilkanowski, Brooklyn 1938
  • H. Derazey: Feine Violine aus der Werkstatt von Jean-Joseph Honoré Derazey
  • Sächsische Violine. Geigenbaumeister Max Heiling
  • Markneukirchener Geige von Schuster & Co., 1942
  • Antike Sächsische Geige, wahrscheinlich Schuster & Co
  • Charaktervolle deutsche Geige, um 1870
  • Antike Markneukirchner Geige, um 1890
  • Markneukirchner Meistergeige. Violine um 1940
  • Schülergeige nach Stradivari. Violine aus Bubenreuth
  • Giorgio Grisales: Italienische Geige, Cremona (Zertifikat Giorgio Grisales)
  • Norddeutsche Violine von Richard Berger, Stralsund 1914
  • Geige aus Mittenwald. 1970er Jahre
  • Zeitgenössische Meistergeige von Marc de Sterke
  • Deutsche Geige aus den Hopf-Werkstätten, Taunusstein-Wehen
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • Antike Böhmische Meistergeige. Feine Kopie Johann Georg Thir, um 1900
  • Antike französische 3/4 Geige. Wahrscheinlich J.T.L.
  • François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Marcello Martinenghi, 1949: Feine italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)