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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Johann Reiter, Geige von 1949 - Fichtendecke
Johann Reiter, Geige von 1949 - Fichtendecke
Johann Reiter, Geige von 1949 - Fichtendecke
Johann Reiter, Violine, 1949 - Decke
Johann Reiter, Violine, 1949 - Decke
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: Johann Reiter
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: 1949
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Mittenwalder Geige, Johann Reiter, 1949, opus 254

Diese qualitative Mittenwalder Geige opus 254 ist eines der Instrumente aus den 1949er Jahren von Johann Reiter, der wie sein Vater Johann Baptist Reiter (1834-1899) zu den großen Persönlichkeiten des Mittenwalder Geigenbaus zählt. Johann Reiter wurde 1879 geboren und gehörte zu den wenigen Geigenbauern seiner Heimat, die in dieser Zeit selbständig arbeiteten und nicht von den großen Manufakturen abhängig waren. Durch seinen Vater, der Schüler und Nachfolger des legendären Jean Vauchel (1782-1856) war, wurde Johann Reiter zu einem Erben handwerklicher Vollkommenheit, die im besten Sinne unzeitgemäß war. So war Johann Reiter nicht nur ein begnadeter Geigenbauer, sondern auch gefragter Reparateur, vielseitiger Musiker und ein experimentierfreudiger Künstler, der sich mit Erfolg an ausgefallenen Instrumenten wie der Oktavgeige oder der Viola pomposa erprobte. Die hier angebotene Geige ist mit einem Original-Zettel von 1949 versehen. Die Geige nach Guarnerius wurde aus guten Mittenwalder Tonhölzern gebaut und mit einem schönen, gold-orangefarbenen Lack von intensiv leuchtender Farbe versehen, den wenige Spielspuren zieren. Die mittelhoch gewölbte Violine ist rissfrei sehr gut erhalten und entfaltet ihren hellen, süssen, warmen und offenen Klang.

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Verkauft €

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