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corilon violins
Interessante französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Decke
Interessante französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Decke
Interessante französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Decke
Historisch interessante französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Boden
Historisch interessante französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Boden
Feine französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Zargen
Feine französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Zargen
Alte französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Schnecke
Alte französische Violine, René Bazin, Lille 1936 - Schnecke
Inventarnr.: 4817
Herkunft: Lille
Erbauer: René Bazin
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: 1936
Klang: Gereift, klar, edel

Historisch interessante französische Violine, René Bazin, Lille 1936

Eine historische Rarität des modernen französischen Geigenbaus ist diese Violine von René Bazin (1906-1982), in der sich der persönliche Stil dieses hochinteressanten Meisters artikuliert. Als einer der wenigen Geigenbauer innerhalb der berühmten französischen Bogenmacherdynastie Bazin hatte er bei Amédée Dieudonnée und Marcel Vatelot eine standesgemäß erstklassige Ausbildung durchlaufen, bevor er sich im Jahr 1935 in Lille selbständig machte. Dort entstand 1936 die hier angebotene Violine, eine sehr gut gelungene, an Stradivari orientierte Arbeit, deren Authentizität ein datierter Originalzettel belegt. Die auffallend schönen Tonhölzer – vor allem der wundervoll geflammte Ahorn, aus dem der zweiteilige Boden und die Zargen gefertigt sind – und der reichhaltige, orangebraune Öllack mit seiner hohen Leuchtkraft und dem feinen Craquelé setzen kraftvolle ästhetische Akzente: Ein gesundes Selbstbewusstsein, das der feinen Eleganz dieses individuellen Geigenmodells mit seinen weit ausgezogenen Ecken, einer sanften Hohlkehle und leicht akzentuierten, abgerundeten Rändern höchst angemessen ist. So repräsentiert diese Violine eine überaus vielversprechende Phase im Werk René Bazins, die der Zweite Weltkrieg jäh unterbrach – und ihn als Kriegsgefangenen nach Stuttgart führte, wo er bis 1948 in der Werkstatt von Fridolin Hamma arbeitete. Nach einem kurzen Intermezzo in Suresnes bei Paris ließ er sich 1952 in München nieder und etablierte sich als gefragter Restaurateur – der aber, nicht zuletzt wegen seines Erfolges, kein umfangreiches Œuvre eigener Instrumente mehr erschaffen sollte. Als Reminiszenz seiner Verwurzelung in der französischen Geigenbautradition und Summe der tadellosen Handwerkskunst René Bazins empfehlen wir dieses feine Geige wegen ihres kraftvollen, gereiften Klanges, dessen kultivierter, edler Charakter viel Freude bereitet und mit Klarheit und Präzision zu anspruchsvollen Interpretationen einlädt – sofort spielfertig nach einer kompletten Aufarbeitung in unserer Geigenbauwerkstatt.

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