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Cello von Collin-Mézin, 1923
Cello von Collin-Mézin, 1923
Cello von Collin-Mézin, 1923
Cello von Collin-Mézin, 1923 - zweiteiliger Ahornboden
Cello von Collin-Mézin, 1923 - zweiteiliger Ahornboden
Cello von Collin-Mézin, 1923 - Zargen
Cello von Collin-Mézin, 1923 - Zargen
Cello von Collin-Mézin, 1923 - Schnecke
Cello von Collin-Mézin, 1923 - Schnecke
Inventarnr.: A113
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: Collin-Mézin fils
Bodenlänge: 75,7 cm
Jahr: 1923
Klang: Edel, klar, gereift

Feines französisches Cello von Collin-Mézin, 1923 (Zertifikat Hieronymus Köstler)

Charles Collin-Mézin, einer der führenden französischen Geigenbaumeister des frühen 20. Jahrhunderts, baute im Jahr 1923 dieses Spitzeninstrument, das eine besondere Rolle innerhalb seines Werkes einnimmt. Es entstand im Todesjahr seines Vaters Charles Jean Baptiste Collin-Mézin, genannt Collin-Mézin père, jenes vielfach ausgezeichneten Mirecourter Geigenbauers, der seit 1867 mit größtem internationalem Erfolg in Paris tätig war und einen hervorragenden Ruf unter den besten Musikern seiner Zeit genoss. Sein Sohn wuchs in diesem Umfeld höchster musikalischer und handwerklicher Exzellenz auf und führte die väterliche Werkstatt als „Collin-Mézin fils“ über den Tod des Vaters hinaus weiter, verlegte sie aber 1825 von Paris zurück in die Heimat der Familie, die traditionsreiche Geigenbaustadt Mirecourt. Aus Treue zu seinem Erbe verwendete er den Geigenzettel von Collin-Mèzin père weiter, wie er auch in diesem Instrument mit handschriftlicher Nummerierung und Signatur zu finden ist. Entstanden an der wohl bedeutendsten Zäsur seines Lebens setzt dieses Cello ein Zeichen für das persönliche Werk des Sohnes, erlangte er doch insbesondere für seine Celli und Bässe hohe Anerkennung. Auch der reichhaltige, transparente orangebraune Öllack ist ein wichtiges Merkmal seines individuellen Stils, der seinen Instrumenten eine italienische Note verleiht, ohne ihren unverkennbar französischen Charakter zu leugnen. Als Schüler seines Vaters erweist sich Collin-Mezin fils durch die detailgenaue, äußerst feine Ausarbeitung des Instruments, und formuliert mit der bis in die weit ausgezogenen Ecken perfekt gearbeiteten Randeinlage, der präzise gestochenen, elegant geschwärzten Schnecke und der meisterlichen Wahl bester Tonhölzer eine Summe erstklassiger Handwerkskunst. Die begeisternd schöne, tiefe Flammung des Ahorns an Boden und Zargen ist ein wahrer Blickfang und lenkt die Aufmerksamkeit zu Recht auf ein Cello mit selten zu findenden Spiel- und Klangeigenschaften, das aus dem Erbe eines professionellen Cellisten stammt. Unsere Geigenbauer haben dieses feine Collin-Mezin Cello komplett durchgesehen und sich von seinem hervorragenden, unbeschädigten Zustand überzeugt, in dem das Cello seinen gereiften Klang mit edler Klarheit entfaltet. Im preis inbegriffen ist ein Zertifikat des Suttgarter Experten Hieronymus Köstler.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Hübsche alte Französische Geige von Laberte, Mirecourt
  • Alte Sächsische Geige um 1890
  • Feine, wahrscheinlich Wiener Meistergeige um 1820
  • Moderne Italienische Bratsche, Guido Trotta, Cremona, 1993
  • Luigi Vistoli, italienische Geige gebaut 1943 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Hochwertige tschechische Meistergeige von Ladislav Prokop, 1941
  • SALE Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Antike Violine, Schuster & Co., Markneukirchen 1916
  • Antike Geige aus Sachsen. Nach Jacobus Stainer, um 1920
  • Feine antike Mittenwalder Violine, um 1880
  • Antike Französische Geige. gebaut um 1880
  • Interessante englische Geige von Jeffery James Gilbert, 1886 Nr. 47
  • Deutsche Violine nach Stradivari, Markneukirchen um 1940
  • SALE Feine Barockgeige, im Originalzustand - um 1800
  • SALE Violine von J.T.L., um 1900
  • Feine Violine von Joseph Laurent Mast, Toulouse, 1823
  • Interessante, wahrscheinlich englische Meistergeige. Um 1800
  • SALE Feine italienische Violine aus der Liuteria Luigi Mozzani 1921, No 47
  • SALE Moderne Italienische Geige von Loris Lanini, 1927 (Zertifikat Machold)
  • SALE Deutsche Meistergeige von Wenzl Fuchs, Erlangen
  • Meistergeige von Joseph Kantuscher 1973, op. 308
  • Charles Alfred Bazin, französischer Geigenbogen um 1955 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Feine italienische Bratsche, Mario Bedocchi 1922 (Zertifikat Eric Blot)
  • Italienische Geige, Romedio Muncher, Cremona 1929