Vogtländische Meistergeige um 1800
Einteiliger Ahornboden aus der Schwarte geschnitten der vogtländischen Meistergeige
Ahornzargen der Vogtländischen Meistergeige
Schnecke der vogtländischen Meistergeige um 1800
Abb. |

Interessante Vogtländische Meistergeige, um 1800

Ein Instrument des Übergangs ist diese antike vogtländische Meistergeige mit hellem, klaren Klang, die um die Jahrhundertwende 1800 im sächsischen Vogtland gefertigt wurde. Sie ist noch unverkennbar geprägt vom klassischen Modell der Region, lässt aber gleichwohl starke Einflüsse der italienischen Meister erkennen. Ihre fein ausgearbeitete Wölbung nach italienischem Vorbild prägt die Ästhetik dieser bemerkenswert erhaltenen Vogtländischen Meistergeige, wie auch der einteilig ausgeführte Boden. Die Geigenbauer in unserer Fachwerkstatt für...

Ein Instrument des Übergangs ist diese antike vogtländische Meistergeige mit hellem, klaren Klang, die um die Jahrhundertwende 1800 im sächsischen Vogtland gefertigt wurde. Sie ist noch unverkennbar geprägt vom klassischen Modell der Region, lässt aber gleichwohl starke Einflüsse der italienischen Meister erkennen. Ihre fein ausgearbeitete Wölbung nach italienischem Vorbild prägt die Ästhetik dieser bemerkenswert erhaltenen Vogtländischen Meistergeige, wie auch der einteilig ausgeführte Boden. Die Geigenbauer in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung haben die Geige sorgfältig geprüft und spielfertig gemacht. Diese hübsche vogtländische Meistergeige hat eine farbenreiche, helle Stimme ist von gereiftem Charakter, ein weiterer Beleg für den ausnehmend guten Klang, durch den alte sächsische Geigen zu einem Geheimtipp unter anspruchsvollen Musikern geworden sind.