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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Markneukirchener Meistervioline, mit Wertgutachten € 3.000
Diese leuchtend hell lackierte Violine wurde um 1900 von einem unbekannten Markneukirchener Geigenbauer in bester Handarbeit gefertigt. Die besonders gut ausgewählten Tonhölzer – mittel- bis weitjährige Fichte für die Decke und sehr feiner, tief geflammter Bergahorn für den zweiteiligen Boden – bedeckte er mit einem höchst transparenten Lack, der ihre Textur besonders schön zur Geltung bringt und eine starke, antike Patina entwickelt hat. Die helle, klare und obertonreiche Stimme der Geige ist von sehr guter Resonanz und entspricht ihrem attraktiven, freundlichen Äußeren hervorragend. Bis auf zwei unbedeutende Reparaturen am Untersattel mit weniger als 1 cm Länge ist das Instrument unbeschädigt und spielbereit. Der Klang ist läutend hell, kraftvoll und stark. Die hohe Qualität wird durch ein Wertgutachten des Mittenwalder Geigenbaumeisters Anton Sprenger bestätigt.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: 1900 circa
Klang: hell, resonant, läutend
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