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Georges Coné: Feine französische Violine Nr. 73. Lyon, 1937

Diese Violine von Georges Coné ist eine Arbeit des Jahres 1937 und passt mit seinem großen Klang perfekt zu der anspruchsvollen Kundschaft, die Coné in dieser Zeit als Geigenbauer des Konservatoriums und des philharmonischen Orchesters von Lyon hatte. Seine Violine Nr. 73, eine Arbeit des Jahres 1937, die die Empfehlung eines professionellen 1. Violinisten eines bekannten Münchner Orchesters verdiente, setzt einen Markstein in der Werkbiographie dieses höchst produktiven Geigenbauers, in einer Phase, in der sich Coné bester Arbeitsbedingungen erfreuen konnte. Neun Jahre zuvor war er nach Lyon zurückgekehrt, um die Werkstatt von Emile Boulangeot zu...

Diese Violine von Georges Coné ist eine Arbeit des Jahres 1937 und passt mit seinem großen Klang perfekt zu der anspruchsvollen Kundschaft, die Coné in dieser Zeit als Geigenbauer des Konservatoriums und des philharmonischen Orchesters von Lyon hatte. Seine Violine Nr. 73, eine Arbeit des Jahres 1937, die die Empfehlung eines professionellen 1. Violinisten eines bekannten Münchner Orchesters verdiente, setzt einen Markstein in der Werkbiographie dieses höchst produktiven Geigenbauers, in einer Phase, in der sich Coné bester Arbeitsbedingungen erfreuen konnte. Neun Jahre zuvor war er nach Lyon zurückgekehrt, um die Werkstatt von Emile Boulangeot zu übernehmen – in einem Akt der Heimkehr, hatte Georges Coné in Boulangeots Haus, der Werkstatt ihres gemeinsamen Lehrers Paul Blanchard, doch selbst die ersten 16 Jahre seines Arbeitslebens verbracht. Als Geigenbauer des Konservatoriums und des philharmonischen Orchesters von Lyon verfügte George Coné über eine solide wirtschaftliche Basis, genoss aber auch den kontinuierlichen, intensiven Austausch mit hervorragenden Musikern. Die gute Lage, in der sich Georges Coné in dieser Zeit befand, spiegelt sich in der exzellenten Qualität und dem detailreich ausgeführten, individuellen Stil der hier angebotenen Violine. Der tief geflammte Ahorn, den Georges Coné für den einteiligen Boden gewählt hat, ist ein außergewöhnlich hochwertiges Tonholz, das erstklassige Klangeigenschaften und eine faszinierende Ästhetik verbindet. Seiner spektakulären Maserung verleiht der leuchtende, tief bordeauxrote Lack mit seinem edlen Craquelé einen feinen, antiken Charakter. Die geschwärzten Ränder der Schnecke lassen Conés Liebe zum Detail erkennen, die auch die tadellos geschnittenen, unverkennbar von seiner Hand stammenden F-Löcher bestimmt. Den überzeugendsten Beweis seiner Meisterschaft tritt aber der große Ton dieses hochattraktiven Instruments an, dessen Klarheit und Stärke gehobene, solistische Anforderungen erfüllt. Strahlend in den Höhen, zeigt er sich auch in den unteren Bereichen begeisternd kraftvoll und gereift. Nach einer gründlichen Durchsicht in unserer Werkstatt befindet sich diese unbeschädigt erhaltene Violine in bestem, sofort spielfertigem Zustand, mit einem über die Saiten perfekt ausgeglichenen, reichen Repertoire klanglicher Optionen für anspruchsvolle Musiker.

 
Corilon violins Zertifikate
violine
 

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€ 9'900.00
circa CHF 10'692.00
Inventar-Nr.
4764
Erbauer
Georges Coné
Herkunft
Lyon
Jahr
1937
Klang
dunkel, süss, klar
Bodenlänge
35,7 cm
Georges Coné: Französische Solisten - Violine Nr. 73
Meistergeige von Georges Cone
Zargenansicht - französische Geige von Georges Cone
Geigenschnecke einer Georges Cone Violine
Abb. |