Violinen | Geigen

Geigen für hohe spielerische Ansprüche kaufen: Corilon violins stellt Ihnen handverlesene alte und antike Geigen vor; deutsche, französische und italienische Geigen, feine Violinen, Schüler- und Profigeigen, alte Violinen und antike Meisterstücke; auch als sichere Investition.

Deutsche Geigen | Französische Geigen | Italienische Geigen | Meistergeigen | Investitionsobjekte

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„Das Alter einer Geige bestimmt man nicht in Jahren, sondern in Glücksmomenten.“

Geige (engl. violin) ist für viele Musiker mehr als ein Instrument. Gerade alte Geigen und Violinen mit ihrem reifen, individuellen Charakter sind treue Gefährten im Orchester, in der Kammermusik und für das solistische Spiel. Die Geige hat vier Saiten, die G-D-A-E gestimmt werden. Die Geige besteht vollständig aus Holz, der Schnecke, dem meist zweiteiligen Boden und den Zargen aus Ahorn oder Bergahorn, der meist zweiteiligen Decke aus Fichte, Griffbrett und Wirbel aus Ebenholz oder Palisander. Das Tonholz ist mehrere Jahre abgelagert. Das Streichinstrument Violine entwickelte sich seit der Erfindung durch Amati und fand in den Arbeiten von Stradivari ihren Höhepunkt. Eine Geige wird traditionell in Handarbeit von einem Geigenbauer in mehrmonatiger Arbeit aus rohen Holzblöcken hergestellt. Eine gute Geige ist ein hochwertige Handarbeit,die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Man sagt, alte Geigen klingen besser als neue. 

Corilon violins stellt Ihnen feine Violinen und kostbare antike Geigen aus Deutschland, Frankreich und Italien für hohe spielerische Ansprüche zum kaufen vor, die mit ihrer qualitätvollen Verarbeitung vom Geigenbauer, ausgesuchten Hölzern und feinem Klang begeistern. Eine alte Geige ist stets eine stilvolle und lohnende Alternative mit hoher Wertstabilität. Bitte beachten Sie unsere Sonderauswahl kleiner Geigen für Kinder; den passenden Geigenbogen stellen wir Ihnen in der Rubrik Geigenbögen vor. Über unser Suchfeld können Sie gezielt nach einer bestimmten Geige oder einem besonderen Klang suchen, indem Sie z. B. "Italienische Geige", "Deutsche Violine" oder "Französische Geige" eingeben. Lesen Sie auch Corilon violins Ratgeber zu Auswahl und Qualitätsmerkmalen einer Geige; und nutzen Sie gern unsere persönliche Email Beratung zum Kauf einer Geige. Feine alte deutsche, französische und italienische Geigen und Violinen: Erlesene Streichinstrumente, spielfertig, mit 30 Tagen Rückgaberecht, Inzahlungnahmegarantie und optionalem Zertifikat. Jede Geige befindet sich im besten Zustand und wurde fachgerecht aufgearbeitet und geprüft von einem unserer qualifizierten Geigenbauer.

Feine Violinen: Deutsche, französische und italienische Geigen

Italienische Geigen, insbesondere Geigen aus Cremona, genießen in der Musikwelt einen exzellenten Ruf und gelten allgemein als Inbegriff virtuoser Handwerkskunst und vorzüglicher Klangeigenschaften. Diese Wertschätzung bezieht sich keineswegs nur allein auf die historischen Meisterwerke der „goldenen Periode“ von Cremona, in der Antonio Stradivari, Nicolò Amati und Giueseppe Guarneri del Gesù das moderne Violinmodell zu jener Reife führten, die seine bis heute währende Gültigkeit als weltweit anerkannter und unübertroffener handwerklicher Standard begründet. Ihrer Leistung und der weit ins Spätmittelalter zurückreichenden Handwerkstradition des italienischen Lauten- und Geigenbaus, innerhalb der die Innovationen der Cremoneser überhaupt erst möglich waren, kam über die Jahrhunderte der Charakter einer Referenz zu, auf die selbst die stilprägenden Exponenten anderer europäischer Geigenbautraditionen Bezug nahmen. So bildete Italian etwa für den Tiroler Jakob Stainer, dessen Violinen bis ins frühe 19. Jahrhundert beliebter waren als die italienischen Klassiker, eine unverzichtbare Quelle des Wissens, der Inspiration und hochwertiger Materialien für seine eigene Arbeit. Im 20. Jahrhundert etablierte sich im Umfeld der Geigenbauschule von Cremona eine neue Szene hervorragender Meister. Dennoch sollte und der große Name des historischen Ortes nicht den Blick auf andere regionale Traditionen im italienischen Geigenbau verstellen, die sich mit ihren vollendet gelungenen und individuell profilierten Arbeiten als würdige Erben von Amati, Stradivari und Guarneri erweisen – und die italienische Geige immer wieder neu interpretieren. 

Geige oder Violine? Wissenswertes zum Streichinstrument

Übersicht: 

  • Was ist der Unterschied zwischen einer Geige und einer Violine?
  • Wann und wo wurde die Geige erfunden?
  • Wie ist eine Geige aufgebaut?
  • Wie entsteht der Klang einer Geige?
  • Der Geigenbauer – welche Bedeutung hat das Handwerk im Geigenbau?
  • Alte oder neue Geigen – welche Geige klingt besser?
  • Wichtige Geigenbauer gestern und heute
  • Wichtige Geiger – berühmte Violinisten

Was ist der Unterschied zwischen einer Geige und einer Violine?

Im deutschen Sprachgebrauch unserer Zeit gibt es fast keinen Bedeutungsunterschied zwischen Geige und Violine – beide Wörter sind Synonyme und bezeichnen dasselbe Streichinstrument. Da „Violine“ als Lehnwort eher zu einem gehobenen Sprachstil passt, soll es manchmal die besondere Qualität besserer Geigen kennzeichnen. Dennoch werden auch die besten Violinen der Welt durchaus „Geigen“ genannt. Bis ins späte 19. Jahrhundert jedoch war „Geige“ ein abwertender Ausdruck, der als solcher in einer bis ins Spätmittelalter reichenden Tradition stand. „Geigen“ waren zunächst die eher volkstümlichen Vorläufer-Instrumente der Geige wie die Fidel, im Unterschied zu den vornehmeren Gattungen Viola da Gamba und Viola da Bracchio, die ihrerseits von den modernen Geigen rasch verdrängt wurden, den Violinen von heute aber ihren Namen gegeben haben: „violino“ – „kleine Viola“.

Wann und wo wurde die Geige erfunden?

Die Entstehung der Geige liegt weitgehend im Dunkel der Geschichte. Wahrscheinlich entwickelte sie sich im Spätmittelalter und in der Renaissance aus Vorgängern wie der Fidel, dem Rebec, der Giga, dem Crwth und dem Trumscheit. Diese Phase kam im Werk der Geigenbauer-Familie Amati und des weltberühmten Meisters Antonio Stradivari zu einem Abschluss, seit dem das Modell der Geige nur noch in einzelnen Aspekten verändert worden ist.

Wie ist eine Geige aufgebaut?

Eine Geige besteht aus einem „Korpus“ genannten Resonanzkörper, über den die Saiten gespannt sind. Ein Saitenhalter, der am unteren Rand befestigt ist, fixiert das untere Ende der Saiten, während das obere Ende auf den Wirbeln im Wirbelkasten aufgewickelt wird – dies erlaubt, die Spannung der Saiten beim Stimmen stufenlos zu verändern. Der obere Abschluss des Wirbelkastens wird traditionell mit einem typischen Ornament der Renaissance- bzw. Barockzeit verziert, einer nach vorn eingerollten Schnecke. Für den nötigen Abstand der Saiten zum Korpus und für die Schwingungsübertragung sorgt eine kleine hölzerne „Brücke“, der sog. Steg, der vom Saitendruck ohne weitere Befestigung auf der Decke des Korpus gehalten wird. Oberhalb des Stegs verlaufen die Saiten über das Griffbrett bis zum Sattel, der als unterer Abschluss des Wirbelkastens den für das Greifen von Tönen notwendigen Abstand der Saite vom Griffbrett herstellt. Die meisten Geigen sind aus bestimmten europäischen und exotischen Holzarten gebaut. Für die Decke des Korpus hat sich Fichte bewährt, bevorzugt aus höheren Gebirgslagen; der Boden und die Zargen bestehen bei den meisten Instrumenten aus Ahorn. Für das Griffbrett und die an Decke und Boden umlaufende Einlage (eine in der Regel dreiteilige Intarsie) wird oft Ebenholz verwendet. Die Geige wird – abgesehen von der Innenseite des Korpus – mit einem transparenten farbigen Lack auf Öl- oder Spiritusbasis überzogen, der eine wichtige Rolle für das Schwingungsverhalten und den Klang des Instruments spielt.

Wie entsteht der Klang einer Geige?

Der Klang einer Geige wird sehr stark von der Qualität der verwendeten Hölzer beeinflusst, weshalb insbesondere die Materialen von Decke und Boden auch als „Tonhölzer“ bezeichnet werden. Der Korpus wird durch die Schwingung der Saite angeregt, vermittelt durch den Steg, der die Bewegung auf die Decke überträgt. Unterhalb des Steges sorgt ein kleines Holzstäbchen, der sog. Stimmstock, für die Weiterleitung der Schwingung zum Boden des Korpus. So werden der gesamte Resonanzkörper und die Luft in ihm in Schwingung versetzt; dies verstärkt den Ton der schwingenden Saite, während ihm die Eigenresonanz des Instruments eine besondere, individuelle Klangfarbe verleiht. Für eine zusätzliche Übertragung innerhalb der Decke und eine gewisse Dämpfung ihrer Schwingung sorgt der sog. Bassbalken, der auf der Innenseite der Decke etwas versetzt von der Mitte aufgeleimt wird. Wegen ihrer großen Bedeutung für die Gestaltung des Klanges nennt man Stimmstock, Steg und Bassbalken auch die „akustischen Elemente“ der Geige. Kleine Veränderungen an ihnen erlauben dem Geigenbauer, den Klang einer Geige mit vergleichsweise kleinen Eingriffen zu verbessern.

Der Geigenbauer – welche Bedeutung hat das Handwerk im Geigenbau?

Der Geigenbau ist ein handwerklicher Beruf, dessen Anforderungen und grundlegende Arbeitsweisen sich seit den Tagen Stradivaris und Amatis nicht wesentlich verändert haben. Dem widerspricht auch nicht, dass der weltweite Markt für Streichinstrumente heute stark von industrieller Produktion bestimmt ist; Spitzengeigen entstehen nach wie vor in reiner Handarbeit, und künstlerische Akzente entspringen auch heute der sorgfältigen Arbeit erfahrener Meister – deren besondere Fähigkeiten nicht zuletzt für die Pflege und Restaurierung historischer Geigen und für die klangliche Optimierung guter Violinen unerlässlich sind.

Alte oder neue Geigen – welche Geige klingt besser?

Es gibt kein Naturgesetz, nach dem neue oder alte Geigen per se besser oder schlechter klingen. Ausschlaggebend für den guten Klang einer Violine ist vor allem die Qualität des Instruments, die von zahlreichen Faktoren bestimmt wird – angefangen bei den Materialeigenschaften der Tonhölzer über die Sorgfalt bei ihrer Verarbeitung bis hin zur richtigen klanglichen Einstellung der Geige. Unbestritten ist gleichwohl, dass sich viele alte Geigen durch einen besonderen Klangcharakter auszeichnen, eine Reife im Ton, die bei neuen Instrumenten in dieser Form nicht zu finden ist. Darüber hinaus ist das künstlerische Statement historischer Geigenbaumeister, das im Klang ihrer antiken Instrumente erhalten geblieben ist, eine singuläre Inspiration für Musiker unserer Zeit.

Wichtige Geiger – berühmte Violinisten

Berühmte Geiger haben ihre Spuren nicht nur in der Musikgeschichte hinterlassen, sondern oft genug auch zeitgenössische Geigenbauer beeinflusst. Zu ihnen gehören – in zeitlicher Reihenfolge – unter anderen

  • Arcangelo Corelli (1653–1713)
  • Antonio Vivaldi (1678–1741)
  • Johann Georg Pisendel (1687–1755)
  • Giovanni Battista Viotti (1755–1824)
  • Rodolphe Kreutzer (1766–1831)
  • Niccolò Paganini (1782–1840)
  • Henri Vieuxtemps (1820–1881)
  • Eugène Ysaÿe (1858–1931)
  • George Enescu (1881–1955)
  • Jascha Heifetz (1901–1987)
  • Stéphane Grappelli (1908–1997)
  • Yehudi Menuhin (1916–1999)
  • Franz „Schnuckenack“ Reinhardt (1921–2006)
  • Ida Haendel (1928–2020)
  • Sigiswald Kuijken (* 1944)
  • Itzhak Perlman (* 1945)
  • Didier Lockwood (1956–2018)
  • Pavlo Beznosiuk (* 1960)
  • Anne-Sophie Mutter (* 1963)
  • Joshua Bell (* 1967)
  • Leonidas Kavakos (* 1967)
  • Daniel Hope (* 1973)
  • Patricia Kopatchinskaja (* 1977)
  • Hilary Hahn (geb. 1979)
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