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Feiner Geigenbogen von H. R. Pfretzschner nach Voirin

Der Name H. R. Pfretzschner genießt innerhalb der Markneukirchener Bogenbau-Tradition einen besonders guten Ruf. Schon zu Lebzeiten stand der bei J. B. Vuillaume in Paris ausgebildete Meister mit seiner...

Der Name H. R. Pfretzschner genießt innerhalb der Markneukirchener Bogenbau-Tradition einen besonders guten Ruf. Schon zu Lebzeiten stand der bei J. B. Vuillaume in Paris ausgebildete Meister mit seiner grossen Werkstatt in höchsten Ehren, die die Frösche seiner Bögen nach der Ernennung zum Königlich Sächsischen Hoflieferanten im Jahre 1901 selbstbewusst mit dem sächsischen Königswappen versah. Auch der echtsilbermontierte Ebenholzfrosch des hier hier angebotenen, um 1930 gebauten Pfretzschner Geigenbogens "Modell Voirin" trägt dieses Zeichen. Seine oktagonale Stange wurde aus rotraunem Fernambuk bester Qualität gefertigt, das einen kraftvollen, agilen Bogen mit hoher Spannkraft ergeben hat. 74,8 cm lang und 60,1 g schwer, spielt sich dieser Geigenbogen mit starkem Klang sehr aktiv und agil, unterstützt durch die mittig/untere Lage des bei 26,5 cm (inkl. Beinchen) gemessenen Schwerpunkts. Sein erstklassiger, kraftvoller, großer Klang ist klar und strahlend.

Inventar-Nr.
B1039
Erbauer
H. R. Pfretzschner
Herkunft
Markneukirchen
Jahr
circa 1930
Klang
klar, strahlend, sehr kraftvoll
Gewicht
60,1 g
H. R. Pfretzschner
Feiner Geigenbogen von H. R. Pfretzschner nach Voirin
Abb. |