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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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J. A. Baader, Geige Nr. 906 von 1898, nach Maggini - Decke
J. A. Baader, Geige Nr. 906 von 1898, nach Maggini - Decke
Boden
Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: J. A. Baader
Bodenlänge: 36,5 cm
Jahr: 1898
Klang: Hell, warm, offen, süss
Archiv

Mittenwalder Geige, J. A. Baader, Nr. 906 (Brief W.E. Hill & Sons)

Im Jahre 1898 wurde diese antike Mittenwalder Violine gebaut, ein großes Instrument für Männer mit einer Korpuslänge von 36,5 cm, das im Inneren ein datiertes Original-Etikett mit der Nr. 906 trägt. Die Geige stammt aus dem Hause J. A. Baader, den neben Neuner & Hornsteiner bedeutendsten bayerischen Werkstätten dieser Zeit; ihre Echtheit bestätigt ein Brief der renommierten Experten von W. E. Hill & Sons in London zusätzlich. Das seltene, höchst individuelle Modell ist von dem klassischen italienischen Meister Maggini inspiriert, dessen Stil unmittelbar an den charakteristischen, schräg gestellten und schmalen F-Löchern zu erkennen ist. Verspielt und charaktervoll ist die detailreich geschnitzte Schnecke, eine Arbeit von talentierter und erfahrener Hand, wie auch die akzentuierten Ränder und der einteilig ausgeführte Boden aus markant geflammtem Ahorn. Den leuchtend gold-orangefarbenen Lack zieren hübsche, antike Patina und Spielspuren, die einem Qualitätsinstrument dieses Alters zukommen. In unserer Fachwerkstatt wurde diese empfehlenswerte, tadellos erhaltene Violine gründlich aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet, mit einer neuen Palisander-Garnitur. Hell und offen ist ihre kraftvolle Stimme, mit Süsse im Klang, die in bester Mittenwalder Tradition steht.

Verkauft €

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  • Charles Nicolas Bazin: Silbermontierter Geigenbogen um 1885 nach Lupot, edler Ton (Zertifikat J.-F. Raffin)
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