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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Geige aus Mittenwald, Hornsteiner-Dax-Schule, um 1820 - Decke
Geige aus Mittenwald, Hornsteiner-Dax-Schule, um 1820 - Decke
Boden aus sanft geflammtem Ahorn
Boden aus sanft geflammtem Ahorn
Zargen aus sanft geflammtem Ahorn
Zargen aus sanft geflammtem Ahorn
Schnecke einer Mittenwalder Violine des frühen 19. Jahrhunderts
Schnecke einer Mittenwalder Violine des frühen 19. Jahrhunderts
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1820 circa
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Mittenwalder Violine, Dax-Hornsteiner-Schule

Ein charaktervolles Instrument aus der bayerischen Geigenbaustadt Mittenwald ist diese antike Geige, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Nachfolge von Mathias „Dax“ Hornsteiner gebaut wurde. Die auffallend schöne Ausarbeitung der Schnecke, des Wirbelkastens und der feinen Randeinlage stellt einen vorzüglichen Geigenbauer vor, dessen Name nicht bekannt ist. Sein Stil prägt die weit ausladende Wölbung und die schmalen, aufrecht stehenden F-Löcher; dünn aufgetragener, rotbrauner Lack spielt mit der sanften Flammung des Ahorn, aus dem Boden, Zargen und Hals gefertigt wurden. Antike Patina lässt das hohe Alter dieser Violine erkennen, zu dessen typischen Spuren auch sorgfältige Ausbuchser der Wirbellöcher gehören sowie einige weitere Reparaturen, die durchweg klanglich irrelevant sind. Unsere erfahrenen Geigenbauer haben diese Violine gründlich aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet, die ihren großen, warmen und vollmundigen Ton mit ausgezeichneter Ansprache entfaltet, eine Stimme von empfehlenswerter Reife und Resonanz.

Verkauft €

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