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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Michelangelo Puglisi - Decke
Michelangelo Puglisi - Decke
Feine italienische Geige, Michelangelo Puglisi - Boden
Feine italienische Geige, Michelangelo Puglisi - Boden
Herkunft: Catania
Erbauer: Michelangelo Puglisi
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: 1919
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Italienische Geige, Michelangelo Puglisi, 1919

Violinen des modernen sizilianischen Meisters
Michelangelo Puglisi sind gefragte Solisteninstrumente, die sich mit ihren vorzüglichen Klangeigenschaften und mancher geigenbauerischen Eigenwilligkeit als typische Beispiele des italienischen Geigenbaus erweisen. Die familiären Werkstätten für Streich- und Zupfinstrumente von Reale Puglisi & Figlio waren im Jahre 1880 von Michelangelo Puglisis Vater Guiseppe Reale Puglisi gegründet worden. Seit 1906 führte Michelangelo Puglisi das Unternehmen, in dem auch sein Bruder Concetto Puglisi als Geigenbauer arbeitete. Die nicht sehr zahlreichen Arbeiten von seiner Hand erfreuen sich bei anspruchsvollen Musikern bis heute unausgesetzt großer Beliebtheit, die in der hier angebotenen, mit einem datierten Original-Etikett versehenen, sehr ausdrucksstarken italienischen Violine ihre überzeugende Bestätigung findet. Sehr durchdacht ist die flach gehaltene Wölbung des Instruments gearbeitet, das in der schönen Flammung des zweiteiligen Ahorn-Bodens seine hohe Qualität, und in der kleinen, zierlichen Schnecke auf einem langen, schmalen Wirbelkasten und den betonten Ecken seinen individuellen, geschmackvollen Stil ausdrückt. Der reichhaltig aufgetragene Öllack von gold-rotbrauner Farbe hat grösstenteils aufgrund unprofessionaller Behandlung an Substanz verloren und ein teilweise starkes, sehr interessantes Craquellé entwickelt, Spuren ehemaliger Behandlung unterstreichen den Charakter dieser Geige zusätzlich. Unser Spezialist für Restaurierung hat die rissfreie Geige aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt, und ihr warmer, gereifter, italienischer Klang entfaltet sich nun mit tragender Klarheit - spielfertig, nach einer aufwändigen Restaurierung durch die Geigenbauer in unserer Fachwerkstatt.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Schöne, klangstarke deutsche Geige um 1920
  • Interessante Violine, wahrscheinlich italienisch - 1920'er Jahre
  • Justin Derazey, Französische Violine um 1880
  • Feine Mittenwalder Geige. Nach Aegidius Klotz, um 1800
  • Ältere Geige aus Deutschland gebaut um 1950
  • Feiner französischer Geigenbogen. Marie Louis Piernot, Paris (Zertifikat J. F. Raffin)
  • Feine italienische Violine. Mailand, Liuteria Italiana Luigi Mozzani 1921
  • Deutsche Violine. Max Osterode, Stuttgart, 195 Nr. 23
  • Deutscher Geigenbogen mit warmem Klang, um 1940
  • 1/4 - Seltene Französische 1/4 Geige, um 1850
  • Kleine Französische Bratsche: Joseph Nicolas fils, 1849
  • Ausgezeichneter alter deutscher Geigenbogen. Heller, süßer Klang, 1950er Jahre
  • Deutscher Violinbogen, Markneukirchen, Silber, mit blankem Frosch
  • Antike Mittenwalder Geige um 1850
  • Feiner zeitgenössischer Bratschenbogen, Rudolf Neudörfer. Pecatte Modell
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Pfretzschner, kräftiger Bratschenbogen von H.R. Pfretzschner um 1940
  • Christian Friedrich Meinel, vogtländische Meistergeige um 1760
  • Englische Geige um 1760. Wahrscheinlich James Preston
  • Feine Solisten Violine von Nicolò Gagliano, 1762 (Zertifikat J. & A. Beare) - Investitionsobjekt
  • Giuseppe Pedrazzini, feine italienische Violine (Zertifikat J. & A. Beare) - Investitionsobjekt
  • Bayerische Geige. Krauss Werkstatt, Landshut 1954
  • Feiner Cellobogen. Joseph Alfred Lamy Pere, Paris, um 1885 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz