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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Hugues Emile Blondelet, Violoncello 1924 - Decke
Hugues Emile Blondelet, Violoncello 1924 - Decke
Cello by Hugues Emile Blondelet, Mirecourt
Cello by Hugues Emile Blondelet, Mirecourt
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: H. Emile Blondelet
Bodenlänge: 76,4 cm
Jahr: 1924
Klang: Warm, resonant, edel
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Cello von Hugues Emile Blondelet, Mirecourt

Eine unverkennbare französische Arbeit ist dieses Violoncello, das im Jahre 1924 von Hugues Emile Blondelet gebaut wurde. Die feine Qualität der Ausarbeitung, die sich besonders in der Randarbeit und der vorzüglich gelungenen Einlage artikuliert, lässt erkennen, dass hier eine bedeutende Persönlichkeit des Geigenbaus von Mirecourt am Werk war. Im Alter von 15 Jahren trat der junge H. Emile Blondelet in die Werkstätten des weltbekannten Unternehmens J. Thibouville-Lamy (J.T.L.) ein, wo er sein gesamtes Berufsleben verbrachte und 1908 zum Direktor neben Alexandre Acoulon aufstieg. Als Blondelet 1923 zum Chevalier der Ehrenlegion ernannt wurde, könnte sich das hier angebotene Cello schon in Arbeit befunden haben, das zum Spätwerk des 1928 früh verstorbenen Meisters zu rechnen ist. Seiner handwerklichen Qualität entsprechend beeinträchtigen einige wenige unkritische Deckenreparaturen den Klang dieses Instrumentes in keiner Weise, dessen rot-brauner Öllack Patina und feines, antikes Craquellé entwickelt hat. Die originale Schnecke ist leider nicht erhalten; sie wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt durch eine einfachere, aber ebenfalls typisch französische Arbeit ersetzt, weshalb wir dieses Blondelet-Cello zu einem sehr günstigen Preis anbieten können. Nach einer sorgfältigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt steht das Cello spielfertig für den Versand oder ein Probespiel bereit. Wir empfehlen, für unsere Celli einen individuellen Termin in unseren Münchener Geschäftsräumen zu vereinbaren, bei dem wir nach Absprache auch weitere Instrumente bereitstellen.

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Verkauft €

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