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Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Decke
Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Decke
Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Boden
Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Boden
Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Zargen
Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Zargen
Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Schnecke
Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler) - Schnecke
Inventarnr.: 3281
Herkunft: Bayern
Erbauer: Unbekannter Meister
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: um 1800

Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler)

Mit ihrem vorzüglichen, gereiften Klang und ihrer seltenen Erscheinung von eigenwilliger Schönheit gehört diese süddeutsche Meistervioline der Zeit um 1800 zu den inspirierenden Rätseln der Geigenbaugeschichte. Dass sich ihr Erbauer, dessen Name nicht überliefert ist, durch ein feines ästhetisches Gespür, großes handwerkliches Talent und reiche Erfahrung auszeichnete, lässt die Violine auf den ersten Blick erkennen: Der außergewöhnlich prachtvolle Vogelaugenahorn, aus dem der einteilige Boden besteht, und die hochwertige, mitteljährige Fichte der zweiteiligen Decke sind exzellente Tonhölzer, deren Qualität ein leuchtender, goldbrauner Lack auf geschmackvollste Weise hervorhebt; leichte Patina verleiht ihm seine interessante, antike Ausstrahlung. Das individuelle Modell mit auffallend runden Oberbügeln und markanten Ecken könnte Ausdruck einer regionalen Geigenbautradition sein, wenn es nicht der stilistischen Originalität des unbekannten Geigenbauers zu verdanken ist. Mindestens die große, charaktervoll geschnitzte Schnecke mit ihrem auffallend hohen Oberkopf darf aber als klarer Hinweis interpretiert werden, dass es sich bei diesem Instrument um eine bayerische Arbeit handelt. Nach einer sorgfältigen Aufarbeitung, die unsere Geigenbauer mit großem, dem historischen und musikalischen Wert dieser Geige angemessenen Aufwand durchgeführt haben, bieten wir das selten gut erhaltene Instrument mit einer kleinen Deckenreparatur am linken Oberbügel in bestem Zustand und sofort spielfertig an. Sein charaktervoller, warmer, komplexer und gereifter Klang, der sich mit sofortiger Ansprache entfaltet, formuliert eine überzeugende Empfehlung für anspruchsvolle Musiker. Die anzunehmende Herkunft und den geigenbauerischen Rang dieser Meistergeige belegt ein im Preis inbegriffenes Echtheits-Zertifikat des renommierten Stuttgarter Experten Hieronymus Köstler.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Mario Gadda, Italienische Geige für Solisten, Mantova 1995 - strahlend, warm
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Antike französische Geige, um 1920, Mirecourt - warmer, etwas weicher Ton
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen
  • Lothar Seifert, kräftiger Bratschenbogen ca.1980, Silber
  • Deutscher Silber-Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen, F.C. Pfretzschner, Silber
  • Gute Italienische Geige, wahr. Giudici, 1970'er Jahre - warmer, goldener Klang
  • Alte Deutsche Geige, um 1900, mit warmem, großem Ton
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Mittenwalder Geige mit großem Klang, Fachschule für Geigenbau, 1960er Jahre
  • Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Italienische Geige, Primo Contavalli, 1973 (Zertifikat Benjamin Schröder)
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Mario Gadda, 1998, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • ÜBERARBEITET/ NEUE KLANGPROBE: 3/4 - Geige, elegante Französin „Copie de Stradivari“
  • Feine Wiener Meistergeige, Franz Angerer, 1898