Suche:
corilon violins

Suche

Instrumenten-Finder

Welchen Klang suchen Sie?
Sie können nur eine oder mehrere Eigen­schaften auswählen und beliebig kombinieren.

Instrumente
Herkunft
Jahr
Klang

Archiv

Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Ludwig Otto, Köln, Violine 1854 - Corilon violins
Ludwig Otto, Köln, Violine 1854 - Corilon violins
Ludwig Otto, Köln, Violine 1854 - Corilon violins
Ludiwg Otto, Köln, violins 1854 - Corilon violins
Ludiwg Otto, Köln, violins 1854 - Corilon violins
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Köln
Erbauer: Ludwig Otto
Bodenlänge: 35,2 cm
Jahr: 1854
Archiv

Ludwig Otto, Köln, Violine 1854 (Zertifikat Hieronymus Köstler)

Willibald Leo Freiherr von Lütgendorff, der Nestor der deutschen Geigenbau-Forschung, sah sich durch die Arbeiten des Kölner Geigenbauers Ludwig Otto an die klassischen Werke des großen französischen Meisters Jean Baptiste Vuillaume erinnert; ein Eindruck, der nachvollziehbar erscheint angesichts der hier angebotenen Geige, die von Ludwig Otto im Jahre 1854 gebaut wurde und sein Original-Etikett trägt. Ludwig Otto stammt aus einer thüringischen Geigenbauerfamilie und erlernte seine Kunst bei seinem Vater, dem Großherzoglich Weimarischen Hofinstrumentenmacher Georg August Gottfried Otto. Nach einer kurzen, ersten Phase als selbständiger Meister in Erfurt zog Ludwig Otto nach Köln, und diese Violine gehört zu den ersten Instrumenten, die in seiner neuen Werkstatt fertiggestellt wurden. Das besondere Lob, das die Lackarbeit Ottos bei Lütgendorff findet, bestätigt diese Geige mit ihrem tiefroten, reichhaltig aufgetragenen Öllack eindrucksvoll. Interessante Patina verleiht dem Lackbild antiken Charakter, ohne ihm seine intensive Leuchtkraft zu nehmen, die das feine Fichtenholz der Decke und den außergewöhnlich schön geflammten Ahorn des einteiligen Bodens hervorhebt. Der schmale Wirbelkasten und die ausdrucksvolle Schnecke lassen mit ihren geschwärzten Rändern Einflüsse französischen Stils erkennen, der diese selbstbewusste Meisterarbeit zusätzlich akzentuiert. Wir bieten diese vorzügliche, antike Violine in spielfertigem Zustand an, erstklassig erhalten und sorgfältig aufgearbeitet von den Fachleuten unserer Restaurierungswerkstatt - ein besonders empfehlenswertes Instrument mit interessanter Provenienz, das sich durch seinen kraftvollen, großen und gereiften Klang auszeichnet. Seine Echtheit bestätigt ein Zertifikat des renommierten Stuttgarter Experten Hieronymus Köstler.

Verkauft €

Share it, make it social


Neuzugänge in unserem Katalog
  • SALE Französische Geige, Charles Simonin, um 1860
  • Mario Gadda: Italienische Geige für Solisten, Mantova 1985 - strahlender Klang
  • NEUE KLANGPROBE: Markneukirchener Meisterbratsche von Jochen Voigt, 1982
  • Feiner und exzellenter Cellobogen. Kopie Eugene Sartory, Markneukirchen, 1910/1920
  • Antike Geige. Sachsen, nach Stradivari, um 1900
  • Deutsche Violine von C. A. Götz, 1937
  • Markneukirchener 3/4 Geige, um 1940
  • Markneukirchner Geige mit hellem Klang, um 1930
  • Sächsische Löwenkopfgeige
  • SALE Antike Mirecourter 3/4 Violine mit edlem Klang
  • Italienische Geige, Raffaele Calace e figlio 1929
  • Deutscher Geigenbogen. Sehr gute Spieleigenschaften
  • MARMA, Silber-Geigenbogen nach Sartory, um 1920
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT: Italienische Geige um 1920, Stefano Caponetti (Zertifikat Christian Lijsen)
  • Antike sächsische Geige nach Stainer um 1910
  • Elspeth Noble: Englische Geige nach Guarneri, 1991
  • Feine historische Mittenwalder Geige, ca.1790 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Englische Geige um 1760, wahrscheinlich James Preston
  • Cristiano Ferrazzi. Italienische Violine op. 120
  • Wiener Meistergeige um 1910
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 (Zertifikat Etienne Vatelot)
  • Antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, um 1900 (Zertifikat C. Sprenger)
  • Französische Geige. Wahrscheinlich J.T.L, Modell J.B. Vuillaume