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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


pId1
Meistergeige um 1800, Decke
Meistergeige um 1800, Decke
Boden
Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Unbekannt
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1800 circa
Klang: Edel, gereift, warm, golden
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Interessante Meistergeige nach Mariani um 1800

Violinen wie diese um 1800 gebaute Meistergeige gehören zu den außergewöhnlichen und inspirierenden Entdeckungen, die in der Welt alter Streichinstrumente möglich sind. Angesichts des eigensinnigen, charakterstarken Stils nach Mariani, der sich in ihrer ganzen Erscheinung ausdrückt, und nicht zuletzt angesichts ihres vorzüglichen, gut ausgeglichenen Klangs ist es kaum zu begreifen, dass über ihre Herkunft nichts in Erfahrung zu bringen ist. Große handwerkliche Souveränität demonstriert der unbekannte Geigenbauer schon mit der Wahl markant und unregelmäßig geflammter Fichte, aus der die Decke mit ihrer interessanten Wölbung gearbeitet ist. Auch die sanfte, milde Flammung des einteiligen Ahorn-Bodens zeugt von reifem ästhetischem Gespür, mit dem auch der schimmernde, sehr transparente Lack von leuchtender, goldgelber Farbe aufgetragen wurde. Niedrig gehaltene Zargen und nicht zuletzt der individuelle Schnitt der F-Löcher sind Merkmale eines Geigenmodells, das kaum einer Herkunftsregion oder Schule sicher zugeordnet werden kann. Wir haben diese faszinierende Geige in sehr gutem Zustand erhalten, mit einer nebensächlichen, ihrem hohen Alter angemessenen Reparatur der Unterzarge. Nach einer vollständigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt empfehlen wir diese seltene Violine anspruchsvollen Musikern, denen ihr edler, großer und gereifter Ton mit seinem warmen, tiefen und goldenen Charakter reiche Interpretationsmöglichkeiten eröffnet.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • ÜBERARBEITET; NEUE KLANGPROBE: Feine zeitgenössische Meistergeige, Wolfgang Schiele, München
  • Italienische Bratsche, Stefano Conia, Cremona 1985 (Zertifikat Stefano Conia)
  • ÜBERARBEITET, NEUE KLANGPROBE: Französische Meistergeige No. 34 von Paul Hilaire, 1950
  • Alte Deutsche Geige um 1940, Markneukirchen
  • Französische "Rugginelli" Violine, für Beare & Son, 1902
  • Historische Französische Violine, Remy, Paris um 1840
  • 3/4 - Feine Französische 3/4 Violine, um 1910
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Feine Markneukirchner Bratsche, Johann Christian Voigt II, 18. Jahrhundert
  • 18. Jahrhundert: Markneukirchener Bratsche, um 1780
  • Moderne Mittenwalder Bratsche, Matthias Klotz 1982
  • KLANGLICH VERBESSERT: Schönbacher Bratsche von F. Fischer, 1935
  • Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
  • 1/2 - antike französische 1/2 Violine, um 1870
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT: Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Feine Mittenwalder Geige, 18. Jahrhundert, zierlich und elegant, um 1780
  • Alte Mittenwalder Geige, Josef Rieger, 1927
  • Ernst Heinrich Roth, alte Bubenreuther Geige von 1955, inkl. Zertifikat
  • Englische Bratsche von Alan McDougall
  • 3/4 - alte Mittenwalder 3/4 Geige, kräftig und klar im Klang
  • Feiner französischer Geigenbogen, für Paul Serdet
  • KLANGLICH VERBESSERT: Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, JTL oder Laberte