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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Meistergeige nach Mariani um 1800, Decke
Meistergeige nach Mariani um 1800, Decke
Boden
Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Unbekannt
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1800 circa
Klang: Edel, gereift, warm, golden
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Interessante Meistergeige nach Mariani um 1800

Violinen wie diese um 1800 gebaute Meistergeige gehören zu den außergewöhnlichen und inspirierenden Entdeckungen, die in der Welt alter Streichinstrumente möglich sind. Angesichts des eigensinnigen, charakterstarken Stils nach Mariani, der sich in ihrer ganzen Erscheinung ausdrückt, und nicht zuletzt angesichts ihres vorzüglichen, gut ausgeglichenen Klangs ist es kaum zu begreifen, dass über ihre Herkunft nichts in Erfahrung zu bringen ist. Große handwerkliche Souveränität demonstriert der unbekannte Geigenbauer schon mit der Wahl markant und unregelmäßig geflammter Fichte, aus der die Decke mit ihrer interessanten Wölbung gearbeitet ist. Auch die sanfte, milde Flammung des einteiligen Ahorn-Bodens zeugt von reifem ästhetischem Gespür, mit dem auch der schimmernde, sehr transparente Lack von leuchtender, goldgelber Farbe aufgetragen wurde. Niedrig gehaltene Zargen und nicht zuletzt der individuelle Schnitt der F-Löcher sind Merkmale eines Geigenmodells, das kaum einer Herkunftsregion oder Schule sicher zugeordnet werden kann. Wir haben diese faszinierende Geige in sehr gutem Zustand erhalten, mit einer nebensächlichen, ihrem hohen Alter angemessenen Reparatur der Unterzarge. Nach einer vollständigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt empfehlen wir diese seltene Violine anspruchsvollen Musikern, denen ihr edler, großer und gereifter Ton mit seinem warmen, tiefen und goldenen Charakter reiche Interpretationsmöglichkeiten eröffnet.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Mittenwalder Geige, gebaut um 1880
  • Deutsche Geige. Klassische sächsische Tradition, gebaut um 1920
  • Moderne italienische Geige der Pollastri-Schule: Bruno Piastri, 1993
  • Antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, um 1900
  • Alte Violine aus Markneukirchen. 1930'er Jahre; warm und süss im Klang
  • Antiker deutscher Bratschenbogen. Feine Arbeit um 1910
  • Guter Deutscher Violinbogen - kräftig und stark im Ton
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  • Feine Solisten Violine von Nicolò Gagliano, 1762 (Zertifikat J. & A. Beare)
  • Französischer Geigenbogen. Marc Laberte, Silber
  • Feiner deutscher Geigenbogen. Meisterbogen, silbermontiert um 1920
  • Feiner Cellobogen. Joseph Alfred Lamy Pere, Paris
  • Feiner französischer 3/4 Cellobogen von Louis Bazin
  • Stefano Conia, Italienische Bratsche, Cremona 1985 (Zertifikat Stefano Conia)
  • Meisterbratsche Nr. 19 von Klaus Schlegel. Markneukirchen / Erlbach, 1988
  • Zeitgenössische Italienische Geige, Otello Bignami Schule: Gianni Norcia, Bologna
  • Markneukirchner Geigenbogen. Knopf Werkstatt, um 1880, heller, edler Ton
  • Moderne Italienische Geige von Giorgio Grisales, Cremona, 1993 (Zertifikat Giorgio Grisales)
  • 3/4 - Feine Französische 3/4 Violine, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth Konzert Violine - Kraftvoll-brillianter Klang
  • Meistergeige aus Bubenreuth, Bernd Dimbarth No. 64
  • Modern Violine - von Beare & Son. Beijing 1995
  • Alte Geige. Schuster & Co., Markneukirchen 1927
  • Braun & Hauser München: Mittenwalder Geige um 1900