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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Meistergeige nach Mariani um 1800, Decke
Meistergeige nach Mariani um 1800, Decke
Boden
Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Unbekannt
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1800 circa
Klang: Edel, gereift, warm, golden
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Interessante Meistergeige nach Mariani um 1800

Violinen wie diese um 1800 gebaute Meistergeige gehören zu den außergewöhnlichen und inspirierenden Entdeckungen, die in der Welt alter Streichinstrumente möglich sind. Angesichts des eigensinnigen, charakterstarken Stils nach Mariani, der sich in ihrer ganzen Erscheinung ausdrückt, und nicht zuletzt angesichts ihres vorzüglichen, gut ausgeglichenen Klangs ist es kaum zu begreifen, dass über ihre Herkunft nichts in Erfahrung zu bringen ist. Große handwerkliche Souveränität demonstriert der unbekannte Geigenbauer schon mit der Wahl markant und unregelmäßig geflammter Fichte, aus der die Decke mit ihrer interessanten Wölbung gearbeitet ist. Auch die sanfte, milde Flammung des einteiligen Ahorn-Bodens zeugt von reifem ästhetischem Gespür, mit dem auch der schimmernde, sehr transparente Lack von leuchtender, goldgelber Farbe aufgetragen wurde. Niedrig gehaltene Zargen und nicht zuletzt der individuelle Schnitt der F-Löcher sind Merkmale eines Geigenmodells, das kaum einer Herkunftsregion oder Schule sicher zugeordnet werden kann. Wir haben diese faszinierende Geige in sehr gutem Zustand erhalten, mit einer nebensächlichen, ihrem hohen Alter angemessenen Reparatur der Unterzarge. Nach einer vollständigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt empfehlen wir diese seltene Violine anspruchsvollen Musikern, denen ihr edler, großer und gereifter Ton mit seinem warmen, tiefen und goldenen Charakter reiche Interpretationsmöglichkeiten eröffnet.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Interessante moderne Violine von Beare & Son, Beijing 1995
  • Deutsche Geige von Meinel & Herold, "Künstlervioline Nr. "20", Modell Guarneri
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  • H. Emile Blondelet, alte französische Violine Nr. 235
  • Feine Violine, Thir /-Umfeld, um 1750 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • 3/4 - Feine Französische 3/4 Violine, um 1910
  • Eckart Richter, feine zeitgenössische Meistergeige, Markneukirchen, 1995
  • Sehr gute Schönbacher Bratsche von F. Fischer, 1935
  • Markneukirchner Geigenbogen um 1930, heller, edler Ton
  • Deutscher Penzel Geigenbogen um 1960
  • Leuchtend rote Mittenwalder Violine, um 1960
  • Alte Geige, Sachsen, 1920'er Jahre
  • Deutsche Geige mit klarem, obertonreichem Klang
  • 19. Jahrhundert: Antike Französische Violine, Pailliot um 1820
  • Kräftiger Markneukirchener Cellobogen
  • Sehr feiner Französischer Bratschenbogen, Pierre Testa, Paris (Neubau)
  • 1/2 - antike französische 1/2 Violine, um 1870
  • Feiner Meisterbogen von Hermann Richard Pfretzschner
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