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Feine Streichinstrumente, Violine von Franz Knitl, Freising
Feine Streichinstrumente, Violine von Franz Knitl, Freising
Feine Violine, Franz Knitl
Feine Violine, Franz Knitl
Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 - Zargen
Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 - Zargen
Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 - Schnecke
Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 - Schnecke
Inventarnr.: A92
Herkunft: Freising
Erbauer: Franz Knitl
Bodenlänge: 35,4 cm
Jahr: 1789
Klang: Hell, warm, süss

18. Jahrhundert: Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 (Zertifikat Hieronymus Köstler)

Mit ihrem bemerkenswerten Klang ist diese bayerische Violine aus Freising von Franz Knitl ein seltenes Beispiel für den Einfluss des klassischen
Mittenwalder Geigenbaus im süddeutschen Raum. Franz Knitl, wahrscheinlich geboren in Zirl um 1744, gehört zu den streng handwerklich orientierten Meistern, die ihre Wirkungsstätte im Karwendel-Gebirge verließen, als der Aufschwung der Manufakturen und die sukzessive Industrialisierung des Geigenbaus begann. In Freising wurde er Nachfolger des renommierten, in der Füssener Geigenbautradition stehenden Franz Michael Perger und avancierte zum fürstbischöflichen „Hof-Lauten- und Geigenmacher“. Das elegante Modell der hier angebotenen Violine, ein Spätwerk, das nur zwei Jahre vor seinem Tod im Jahr 1971 entstand, lässt seine treue Verpflichtung auf die Mittenwalder Klotz-Tradition erkennen und zeigt Knitls große Liebe zum feinen Detail. Die Ränder und die Einlage sind ein vollendetes Meisterwerk sensibler Handwerkskunst, während die Schnitzarbeit der Schnecke die stilistische Individualität des Instruments selbstbewusst ausdrückt. Kleine F-Löcher reflektieren den Geschmack der Barockzeit, aus der auch der originale, nach alter Weise genagelte Hals erhalten ist. Dass er im Zuge der späteren Modernisierung der Geige nicht, der gängigen Praxis entsprechend, ersetzt wurde, kann als Zeichen des Respekts vor diesem Instrument und seinem Erbauer gewertet werden. Ihr hohes Alter lässt die leichte, schöne Patina des orangebraunen Lack über goldgelbem Grund erkennen. Mit einigen soliden, klanglich unproblematischen Restaurierungen ist dieses seltene Instrument gut erhalten; es wurde in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung mit größter Sorgfalt aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet. Der warme und helle Klang der Geige ist reich an Klangfarben, von leichter Süße und feiner, silbriger Komplexität. Im Preis inbegriffen ist ein Zertifikat des bekannten Stuttgarter Experten Hieronymus Köstler.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Feine antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, um 1870
  • Kräftiger deutscher Geigenbogen, Richard Geipel
  • Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
  • Moderne Markneukirchener Geige, kunsthandwerklicher Geigenbau, 1992
  • Jacques Camurat: französische Meistergeige aus Paris, 1958
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Französische Meistergeige No. 34 von Paul Hilaire, 1950
  • Hübsche alte Böhmische Geige, um 1930
  • Feine Französische Violine, Andre Coinus, 1927
  • Antike Mittenwalder Geige um 1910, aus dem Lager Eugen Gärtner
  • Luigi Lanaro, moderne italienische Geige, 1975 (Zertifikat Eric Blot)
  • Jean-Joseph Honoré Derazey: Französische Violine (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Zeitgenössische Italienische Meistergeige, Virgilio Cremonini, 2012
  • Italienische Violine von Francesco Cossu, 1979
  • Ältere Italienische Geige mit goldenem Klang, 1970er Jahre
  • Giuseppe Lucci, feine Italienische Bratsche, Rom 1967 (Zertifikat Eric Blot)
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Dekorierte antike deutsche Klingenthaler Geige um 1850
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen