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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Französischer Cellobogen, Claude Thomassin, Paris - (Bernard Millant)
Französischer Cellobogen, Claude Thomassin, Paris - (Bernard Millant)
Cellobogen von Claude Thomassin Paris - Kopf
Cellobogen von Claude Thomassin Paris - Kopf
Herkunft: Paris
Erbauer: Claude Auguste Thomassin
Bodenlänge: 80,6 g
Jahr: circa 1925
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Französischer Cellobogen, Claude Thomassin, Paris (Zertifikat Bernard Millant)

Eleganz, reife Handwerkskunst und vorzügliche musikalische Eigenschaften vereint dieser französische Cellobogen von Claude Auguste Thomassin, der den Original-Stempel des Meisters oberhalb des silbermontierten, mit einem Perlmuttauge verzierten Ebenholzfrosches trägt. Seit einem Vierteljahrhundert war Claude Thomassin bereits mit seiner eigenen Werkstatt erfolgreich, als er um 1925 die Stange aus hellbraunem Fernambuk fertigte; mit rundem Querschnitt, wie es für diese Phase seines Werkes kennzeichnend ist. Das sichere Stilempfinden, für das Thomassin bei Musikern und Fachleuten der Bogenbaugeschichte bekannt ist, bestimmt die auffallend geschmackvolle Ausführung des Kopfes. Seine außergewöhnliche Begabung, die in Claude Thomassins Zeit als Lehrling bei Charles Nicolas Bazin und als junger Bogenmacher bei Gand & Bernardel die denkbar beste Förderung erfahren hatte, findet in dem kraftvollen und hellen Klang ihren Ausdruck, den dieser Bogen mit klingender Brillanz erzeugt – unterstützt von einem mittig empfundenen, leicht Richtung Frosch tendierenden Schwerpunkt, gemessen bei 24,2 cm des insgesamt 71,2 cm langen und 80,6 g schweren Bogens. Die Authentizität dieser Arbeit wird durch ein Zertifikat des renommierten Experten Bernard Millant belegt, der ein verlässlicher Zeuge und in gewisser Weise sogar ein Erbe Thomassins ist: Denn über den Geigenbauer Fernand Billotet erhielt Millant Fernambukholz und Werkzeuge Claude Thomassins nach dessen Tod. Spielfertig hergerichtet empfehlen wir diesen erstklassigen französischen Cellobogen, dessen Qualität sich von einer kleinen Reparatur an der Daumenstelle unbeeindruckt zeigt, besonders anspruchsvollen Musikern für das solistische Spiel.

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