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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Geige von Georg Klotz 1766 Mittenwald - Decke
Geige von Georg Klotz 1766 Mittenwald - Decke
Georg Kloz, 1766: Feine Violine (Zertifikat Wolfgang Zunterer)
Georg Kloz, 1766: Feine Violine (Zertifikat Wolfgang Zunterer)
Georg Kloz, 1766 Mittenwalder Geige
Georg Kloz, 1766 Mittenwalder Geige
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: Georg Carl (II) Klotz
Bodenlänge: 36,2 cm
Jahr: 1766
Klang: Warm, süss, singend, rein
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Georg Klotz, 1766: Feine Deutsche Meistergeige (Zertifikat Wolfgang Zunterer)

Singend und rein ist der edle Klang dieser feinen, historischen Mittenwalder Geige, eine reife Arbeit von Georg Carl (II) Klotz (Georg Kloz) mit Originalzettel, der auch als Georg Kloz II bekannt ist. Der Enkel des berühmten Matthias Klotz und Sohn des einflussreichen Meisters Sebastian Klotz befand sich auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, als er diese Geige schuf – ein exzellent gelungenes, typisches Instrument aus seinem umfangreichen und stilprägenden Œuvre. Tatsächlich werden ihm und seinem Bruder Ägidius Klotz die meisten authentischen Streichinstrumente der Klotz-Familie zugeschrieben, und auch die hier angebotene Geige stellt in ihrer individuellen, durch ihr hohes Alter nur schöner gewordenen Erscheinung und mit ihren vorzüglichen musikalischen Qualitäten einen erfahrenen Meister vor. Die fein geschnittenen, barocken F-Löcher nehmen ebenso auf die Tradition der Familie Klotz Bezug wie sie den eigenen Stil Georg Carls artikulieren. Der rotbraune Lack lässt auf dem Boden des Instruments noch seine ursprüngliche Leuchtkraft erkennen. Die feinjährige Fichte, aus der die Decke gefertigt ist, und der geschmackvoll geflammte Ahorn des zweiteiligen Bodens haben sich über zweieinhalb Jahrhunderte großartig entwickelt und geben dieser Violine ihre unverkennbare, warme und süße Stimme. Der Qualität dieser kunstgeigenbauerischen Meisterleistung ebenbürtig sind einige Restaurierungen, die angesichts des langen Zeitraums nicht überraschen und mit größter Fachkenntnis und Sorgfalt ausgeführt wurden. Die Schnecke ist von späterer Hand gearbeitet und begründet den bemerkenswerten Preis dieser Violine; ein Zertifikat des auf Instrumente der Klotz-Familie spezialisierten und in Fachkreisen bekannten Experten Wolfgang Zunterer ist im Preis inbegriffen und belegt die Herkunft dieser Violine, die ob ihres wundervollen Klanges viel mehr ist als eine historische Trouvaille.

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