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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Johann Gottfried Hamm Markneukirchen - Geige
Johann Gottfried Hamm Markneukirchen - Geige
Vogtländische Meistergeige, Hamm Markneukichen
Vogtländische Meistergeige, Hamm Markneukichen
JGH Meistergeige
JGH Meistergeige
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Johann Gottfried Hamm
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: circa 1780
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Johann Gottfried Hamm, vogtländische Meistergeige um 1780

Mit ihrem kraftvollen, grossen, gereiften Klang erfüllt diese vogtländische Meistergeige des späten 18. Jahrhunderts hohe Ansprüche und erweist sich als ein ausgezeichneter Partner für professionelle Musiker. Ihr Erbauer,
Johann Gottfried Hamm, gehört zu den Persönlichkeiten der sächsischen Geigenbaugeschichte, die inmitten einer rasch wachsenden Instrumentenbau-Industrie für traditionelle, handwerkliche Arbeitsweisen und eine unverwechselbare künstlerische Handschrift einstanden. Johann Gottfried Hamm galt schon zu Lebzeiten als der bedeutendste Vertreter seiner aus Klingenthal stammenden Familie, und wurde von seinen Zeitgenossen als einer der besten Meister seiner Zunft angesehen. Die hier angebotene Violine ist der perfekte Ausdruck seines vollauf berechtigten Selbstbewusstseins, das sich in einem interessanten, sehr persönlichen Modell und in der expressiven, zierlich geschnitzten Schnecke sichtbar artikuliert. Die prägnante, hohe Wölbung zeigt das Talent und die Erfahrung des Mittdreißigers, der in dieser Zeit bereits seit mehr als 15 Jahren Meister war. Die sehr zarte Randarbeit und die feine Einlage sind Qualitätsmerkmale, die sich dem genaueren Blick offenbaren, ebenso die geschmackvolle Wahl mild geflammten Ahorns für den Boden, dessen einteilige Ausführung mit der reizvollen Zeichnung dieses hochwertigen Tonholzes spielt. Hier ist auch der Original-Brandstempel I.G.H. aufgebracht, der die Urheberschaft Johann Gottfried Hamms belegt. Wie viele ausgezeichnete Instrumente von so hohem Alter weist auch diese Geige einige Restaurierungen auf, die mit der ihr zukommenden, großen Sorgfalt ausgeführt wurden. Wir haben eine besonders auffällige, ältere Reparatur der Decke in der Nähe der Mittelfuge besonders gründlich geprüft und uns von ihrer Zuverlässigkeit und klanglichen Unbedenklichkeit überzeugt. So bieten wir dieses seltene Stück Musikgeschichte zu einem besonders günstigen Preis in sofort spielfertigem Zustand an, mit einer besonderen Empfehlung für seinen warmen, flötigen und hellen, grossen Klang, den eine süße Note abrundet.

Verkauft €

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  • Bubenreuther Geige, Bernd Dimbarth No. 64
  • 19. Jahrhundert: Antike Französische Violine, Pailliot um 1820
  • Alte Italienische Geige, Officina Claudio Monteverde, 1921, Cremona
  • Ernst Heinrich Roth, 1922: Markneukirchen, kraftvolle Meistergeige nach Guarneri
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 (Zertifikat Etienne Vatelot)
  • Violine op.13, Alajos Werner, Budapest, 1910
  • Deutsche Geige, nach Stradivari, für Schüler, 1940er Jahre
  • Meistergeige unbekannter Herkunft, etwa 50 Jahre alt, Galimberti Kopie
  • Alte Markneukirchener Violine nach Guarneri, um 1930, Vogelaugenahorn
  • Gute Mittenwalder Geige, Johann Reiter 1961