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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


französische Konzertgeige von Riviere & Hawkes - Decke
französische Konzertgeige von Riviere & Hawkes - Decke
- Boden
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- Zargen
- Zargen
- Schnecke
- Schnecke
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: circa 1870
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„The Concert violin II“ - französische Konzertgeige von Riviere & Hawkes

Diese hochwertige französische Konzertgeige ist ein interessantes Souvenir der europäischen Musikgeschichte, entstanden aus der Zusammenarbeit exzellenter französischer Geigenbauer mit dem englischen Musikverleger William Henry Hawkes. Gemeinsam mit dem luthier Jules Prudence Rivière betrieb Hawkes seit 1865 einen erfolgreichen Handel mit Orchesternoten. Wie Boosey & Company, die wichtigsten Konkurrenten und späteren Partner bei der Gründung von Boosey & Hawkes, engagierten sich Rivière & Hawkes auch im Musikinstrumentenbau, und verließen sich dabei insbesondere auf französische Werkstätten. Welche Geigenbauer für sie arbeiteten, ist ein Desiderat der Forschung; ebenso ist unbekannt, welche Rolle Jules Rivière dabei spielte, und ob er bestimmte Instrumente selbst überarbeitete oder gar fertigstellte. Gemeinsam ist diesen Geigen jedoch ihre klare Herkunft aus dem französischen Geigenbau, den sie selbstbewusst und überzeugend in der Musikwelt Englands repräsentierten. Dies gilt auch für die hier angebotene Violine der Reihe „The Concert Violin“, die vermutlich im Jahr 1877 gebaut wurde. Ihr Etikett trägt einen handschriftlichen Zusatz „Villaume '77“, der möglicherweise auf einen Geigenbauer dieser traditionsreichen Familie verweist. Die geschwärzten Ränder der charaktervoll geschnitzten Schnecke sind ein weiteres, klares Indiz für ihre französische Provenienz. Leuchtender, transparenter Lack von dunkler orange-brauner Farbe bedeckt die erstklassigen Tonhölzer, aus denen diese Violine gebaut wurde, und betont die edle, kraftvolle Flammung des zweiteiligen Ahornbodens. Mit nur sehr wenigen Spuren der Zeit ist diese hochelegante, sehr gut ansprechende Geige perfekt erhalten und empfiehlt sich gehobenen musikalischen Ansprüchen durch ihrem klaren und resonanten Klang, der in den unteren Bereichen warm und kraftvoll ist, reich an Obertönen in den höheren Registern.

Verkauft €

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  • Modern Violine - von Beare & Son. Beijing 1995
  • Alte Geige. Schuster & Co., Markneukirchen 1927
  • Deutsche Geige. Markneukirchen, Carl Gottlob Schuster jr., etwa 1890
  • Braun & Hauser München: Mittenwalder Geige um 1900
  • Alte Französische Violine. J.T.L. - Jerome Thibouville-Lamy Mirecourt
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  • H. Emile Blondelet Nr. 235: Französische Violine