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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


George Adolphe Chanot Geige Nr. 212
George Adolphe Chanot Geige Nr. 212
George Adolphe Chanot Geige Nr. 212
G. A.  Chanot Geige. Ahornboden
G. A.  Chanot Geige. Ahornboden
G.A. Chanot Geige, Seitenansicht
G.A. Chanot Geige, Seitenansicht
Schnecke einer Violine von G.A. Chanot
Schnecke einer Violine von G.A. Chanot
Inventarnr.: A104
Herkunft: Manchester
Erbauer: George Adolphe Chanot
Bodenlänge: 36,0 cm
Jahr: 1902
Verkauft

George Adolphe Chanot, Solisten - Geige Nr. 212

Eine außergewöhnliche Meistervioline von europäischem Rang ist diese im Jahr 1902 gebaute Geige von George Adolphe Chanot, einem großen Brückenbauer der französischen Geigenbautradition in England. Sie ist das dritte Instrument von seiner Hand, das wir in unseren Katalog aufnehmen konnten, und wie seine zuvor entstandene Georges Adolphus Chanot Violine Nr. 79 ist auch die hier angebotene Nr. 212 ein Werk feinster Handwerkskunst, das stilistische Einflüsse höchst unterschiedlicher Strömungen vereint: So stand das klassisch-italienische Modell Stradivaris Pate, während die weit ausgezogenen Ecken klare englische Einflüsse artikulieren – und die vollendet schön gestochene Schnecke mit ihren geschwärzten Rändern eine Verneigung vor den Wurzeln der Familie Chanot im französischen Mirecourt erkennen lässt. In der makellosen Ausarbeitung dieser Geige erweist sich Georges Adolphus Chanot ein weiteres Mal als treuer Schüler seines Vaters Georges III Chanot, der im Jahr 1851 Paris verlassen hatte, um bei Charles Maucotel in London zu arbeiten, und sich sieben Jahre später in der Wardour Street selbständig machte. Zu Georges Chanots Kunden zählten die großen Violinisten seiner Zeit, darunter Vieuxtemps, Wieniawski, Piatti und Wilhelmj. Sein Erbe führte der 1855 in London geborene Georges Adolphus Chanot weiter und erwarb sich mit seiner eigenen Werkstatt in Manchester einen exzellenten Ruf, den mehrere Goldmedaillen bei britischen Ausstellungen dokumentieren. So ist auch der großartige, strahlende und bestens ausgeglichene Klang der hier angebotenen Violine eine aussagekräftige Referenz für das Schaffen dieser besonderen Geigenbauer-Persönlichkeit, eine kraftvolle Stimme, die bereits viele Generationen von Musikern begeistert hat – darauf lassen markante Spielspuren auf dem leuchtenden Lack von dunkler, rotbrauner Farbe schließen, der auf einem goldgelbem Grund aufgetragen wurde. Rissfrei und abgsehen von einigen Spielspuren und Retuschen perfekt erhalten bieten wir diese mit G.A. Chanots Original-Etikett versehene Meistergeige in sofort spielfertigem Zustand an, mit einer besonderen Empfehlung für professionelle Spieler und Solisten.

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10000.0 €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Interessante Meistergeige, wahrscheinlich Prag, Kopie Johann Georg Hellmer
  • Französische 1/2 Geige mit warmem Klang, um 1920
  • Kraftvolle Mittenwalder Geige, J. Sailer
  • Geige aus Sachsen. Nach Jacobus Stainer, um 1920
  • Antike böhmische Geige um 1910, von Joseph Brandner Schönbach
  • Alte Deutsche Geige. Stradivari-Modell von Hermann Dölling jun., um 1910
  • Hübsche Französische Geige. J.T.L. - Jerome Thibouville-Lamy
  • Interessante antike Tschechische Meistergeige, um 1880
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT: Feine Violine, Franz Knitl, Freising, 1769
  • Italienische Geige um 1920, Stefano Caponetti (Zertifikat Christian Lijsen)
  • Alte Mittenwalder Geige, J.A. Baader, Nr. 4908, 1922
  • Georges Apparut Geige, französische Violine 1934
  • Georges Coné: Französische Solisten - Violine Nr. 73. Lyon, 1937
  • Giuseppe Pedrazzini, feine italienische Violine (Zertifikat J. & A. Beare)
  • Markneukirchener Premium-Violine von Meinel & Herold - Violinistenempfehlung!
  • Hübsche Böhmische Geige nach Ruggeri. 1920er Jahre
  • Violine von Meinel & Herold, Klingenthal, um 1940
  • Silbermontierter Alfred Knoll Bratschenbogen
  • Antike Mirecourter 3/4 Violine mit edlem Klang
  • Feine deutsche 3/4 Geige. Um 1900 aus Sachsen
  • Feines Wiener Cello, um 1820
  • Luigi Galimberti, Italienische Geige, Milano 1925 (Zertifikat Eric Blot)
  • H. Derazey Werkstatt, große französische Violine, Ende 19. Jahrhundert
  • Deutscher Silber Geigenbogen mit warmem Klang, um 1940