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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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George Adolphe Chanot, G. A. Chanot Violin #119
George Adolphe Chanot, G. A. Chanot Violin #119
George Adolphe Chanot, Solisten-Violine Nr. 119
George Adolphe Chanot, Solisten-Violine Nr. 119
Violon de maitre Georges Chanot 1899
Violon de maitre Georges Chanot 1899
Violino di maestro George Chanot, 1899
Violino di maestro George Chanot, 1899
Herkunft: Manchester
Erbauer: George Adolphe Chanot
Bodenlänge: 35,4 cm
Jahr: 1899
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George Adolphe Chanot, Solisten-Violine Nr. 119

Eine außergewöhnliche Meistervioline von europäischem Rang ist diese im Jahr 1899 gebaute Geige von George Adolphe Chanot, einem großen Brückenbauer der französischen Geigenbautradition in England. Sie ist das zweite Instrument von seiner Hand, das wir in unseren Katalog aufnehmen konnten, und wie seine drei Jahre zuvor entstandene Georges Adolphus Chanot Violine Nr. 79 ist auch die hier angebotene Nr. 119 ein Werk feinster Handwerkskunst, das stilistische Einflüsse höchst unterschiedlicher Strömungen vereint: So stand das klassisch-italienische Modell Bergonzis Pate, während die weit ausgezogenen Ecken klare englische Einflüsse artikulieren – und die vollendet schön gestochene Schnecke mit ihren geschwärzten Rändern eine Verneigung vor den Wurzeln der Familie Chanot im französischen Mirecourt erkennen lässt. In der makellosen Ausarbeitung dieser Geige erweist sich Georges Adolphus Chanot ein weiteres Mal als treuer Schüler seines Vaters Georges III Chanot, der im Jahr 1851 Paris verlassen hatte, um bei Charles Maucotel in London zu arbeiten, und sich sieben Jahre später in der Wardour Street selbständig machte. Zu Georges Chanots Kunden zählten die großen Violinisten seiner Zeit, darunter Vieuxtemps, Wieniawski, Piatti und Wilhelmj. Sein Erbe führte der 1855 in London geborene Georges Adolphus Chanot weiter und erwarb sich mit seiner eigenen Werkstatt in Manchester einen exzellenten Ruf, den mehrere Goldmedaillen bei britischen Ausstellungen dokumentieren. So ist auch der großartige, strahlende und bestens ausgeglichene Klang der hier angebotenen Violine eine aussagekräftige Referenz für das Schaffen dieser besonderen Geigenbauer-Persönlichkeit, eine kraftvolle Stimme, die bereits viele Generationen von Musikern begeistert hat – darauf lassen markante Spielspuren auf dem leuchtenden Lack von dunkler, rotbrauner Farbe schließen, der auf einem goldgelbem Grund aufgetragen wurde. Rissfrei und abgsehen von einigen Spielspuren und Retuschen perfekt erhalten bieten wir diese mit Chanots Original-Etikett versehene Meistergeige in sofort spielfertigem Zustand an, mit einer besonderen Empfehlung für professionelle Spieler und Solisten.

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • ÜBERARBEITET, NEUE KLANGPROBE: Französische Meistergeige No. 34 von Paul Hilaire, 1950
  • Alte Deutsche Geige um 1940, Markneukirchen
  • Französische "Rugginelli" Violine, für Beare & Son, 1902
  • Historische Französische Violine, Remy, Paris um 1840
  • 3/4 - Feine Französische 3/4 Violine, um 1910
  • Italienische Bratsche, Stefano Conia, Cremona 1985 (Zertifikat Stefano Conia)
  • 1/2 - antike französische 1/2 Violine, um 1870
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT: Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Feine Mittenwalder Geige, 18. Jahrhundert, zierlich und elegant, um 1780
  • Alte Mittenwalder Geige, Josef Rieger, 1927
  • Ernst Heinrich Roth, alte Bubenreuther Geige von 1955, inkl. Zertifikat
  • Englische Bratsche von Alan McDougall
  • 3/4 - alte Mittenwalder 3/4 Geige, kräftig und klar im Klang
  • Feiner französischer Geigenbogen, für Paul Serdet
  • KLANGLICH VERBESSERT: Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, JTL oder Laberte
  • Prachtvolle französische Violine, François Caussin, Neufchateau um 1850 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Französischer Meisterbogen, ca.1880, Charles Nicolas Bazin (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Moderne Geige im französischen Stil, circa 20-30 Jahre alt
  • Feiner deutscher Meisterbogen von Franz Winkler, Silber
  • Französische Geige No. 73, Chenantais & Le Lyonnais, Nantes, 1933
  • 19. Jahrhundert: Antike Französische Violine, Pailliot um 1820