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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Süddeutsche Violine um 1810, Widhalm Werkstatt /-Schule
Süddeutsche Violine um 1810, Widhalm Werkstatt /-Schule
Southern German violin from the Widhalm atelier or -school
Southern German violin from the Widhalm atelier or -school
violon allemand, ecole Widhalm
violon allemand, ecole Widhalm
violino tedesco, scuola Widhalm
violino tedesco, scuola Widhalm
Herkunft: Nürnberg
Erbauer: Widhalm Werkstatt /-Schule
Bodenlänge: 35,4 cm
Jahr: 1810 circa
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Süddeutsche Violine, um 1810, Widhalm Werkstatt /-Schule

Ein hübsches altes Streichinstrument von edlem, klarem und dunklem Klang ist diese antike Violine, die eine der besten deutschen Geigenbautraditionen repräsentiert. Sie entstand um das Jahr 1810 in Süddeutschland und ist – worauf das Faksimile-Etikett in ihrem Korpus hinweist – wahrscheinlich der einflussreichen und produktiven Nürnberger Werkstatt in der Folge Leopold Widhalms zuzurechnen. Eine gewisse Orientierung am Werk Jakob Stainers gehört zum höchst eigenständigen Stil dieser Linie, die über Leopold Widhalm hinaus mit seinem Lehrer Sebastian Schelle und dessen Vorgänger Matthias Hummel hervorragende Meister von internationalem Rang vorzuweisen hat. Nach Leopold Widhalms Tod führten seine Söhne Gallus Ignatius Widhalm und Martin Leopold Widhalm die väterliche Werkstatt weiter und kennzeichneten ihre Arbeiten mit dem Zettel Leopolds, als einem Qualitätssiegel von bis heute andauernder, bester Reputation. Die hier angebotene Geige gehört mit ihren vorzüglichen musikalischen Eigenschaften in diesen prominenten Kontext und befindet sich mit einer Ergänzung der rechten F-Klappe in einem selten guten Zustand. Ihr Hals und die schön gestochene Schnecke sind original erhalten, was bei einem Instrument dieses hohen Alters durchaus nicht selbstverständlich ist; mit Respekt für die historische Substanz wurden die Reste der ursprünglichen Lackierung auf der Decke und der Schnecke neben späteren, großflächigen Retuschen und Ergänzungen bewahrt. Der schlichte, einteilige Boden ist eine meisterhafte Arbeit aus hochwertigem Klangholz von zurückhaltender Ästhetik und lässt seine Klasse im gereiften, silbrigen Klang dieser Geige erkennen. Sie empfiehlt sich anspruchsvollen Musikern als ein rares Instrument von unverwechselbarer, charaktervoller Identität, das in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung mit größter Sorgfalt aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet wurde.

Verkauft €

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  • Wahrscheinlich englischer Geigenbogen, silbermontiert, Hill Modell
  • Markneukirchner Violinbogen, heller, klarer Ton, leicht
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Deutscher Geigenbogen, Roderich Paesold
  • Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
  • Deutsche Meisterbratsche Nr. 19, Markneukirchen / Erlbach, 1989
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