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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


August Hermann Braun, Markneukirchner Meistergeige
August Hermann Braun, Markneukirchner Meistergeige
August Hermann Braun, Markneukirchner Meistergeige
Markneukirchen violin by August Hermann Braun
Markneukirchen violin by August Hermann Braun
August Hermann Braun, violon allemand
August Hermann Braun, violon allemand
August Hermann Braun, violino di Markneukirchen
August Hermann Braun, violino di Markneukirchen
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: August Hermann Braun
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: 1936
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August Hermann Braun, Markneukirchner Meistergeige

Eine späte Arbeit des Geigenbaumeisters August Hermann Braun ist diese erstklassige Meistergeige, die er 1936 in seinen letzten Lebensjahren gebaut hat. Ihr vollendeter Stil atmet in allen Details die goldene Ära des Markneukirchener Streichinstrumentenbaus, zu dessen bedeutenden Persönlichkeiten August Hermann Braun gehörte. Neben seinem eigenen, 1892 gegründeten Atelier war er ein führender Mitarbeiter der renommierten Werkstätten von Schuster & Co., deren Instrumente bis heute für ihre vorzügliche Qualität gefragt sind. Braun trat 1896 in das kurz zuvor gegründete Unternehmen ein, um die Abteilung für Kunstgeigenbau aufzubauen – und sie 22 Jahre lang zu leiten. Die hier angebotene Geige, eine mustergültige Ausführung des relativ breiten sächsischen Stradivari-Modells, trägt August Hermann Brauns datiertes Etikett im Korpus und seinen Original-Stempel an der Unterzarge. Der goldgelbe Öllack hat im Laufe der Jahre feines Craquelé entwickelt, das den auffallend schönen Tonhölzern antiken Charme verleiht. Sowohl die feinjährige Maserung der Fichtendecke als auch die tiefe, enge Flammung des zweiteiligen Ahornbodens lassen mit ihrer harmonischen Ästhetik erkennen, dass Braun vollkommen gleichmäßig gewachsene Hölzer mit bestem Schwingungsverhalten gewählt hat. Dieses Spitzeninstrument des vogtländischen Meisterhandwerks ist mit geringen Nutzungsspuren in bemerkenswert gutem Zustand erhalten; ein minimaler Riss an der rechten F-Klappe wurde in unserer Fachwerkstatt professionell repariert. Wir empfehlen diese sofort einsatzbereite, seltene Geige anspruchsvollen Musikern, die ihre hervorragenden Klang- und Spieleigenschaften schätzen werden.

Verkauft €

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  • Antike sächsische Geige nach Stainer um 1910
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  • Englische Geige um 1760, wahrscheinlich James Preston
  • Cristiano Ferrazzi. Italienische Violine op. 120
  • Wiener Meistergeige um 1910
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 (Zertifikat Etienne Vatelot)
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