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Viennese cello, approx. 1800 - 1820
Viennese cello, approx. 1800 - 1820
Wiener Cello, um 1800 - 1820
Wiener Cello, um 1800 - 1820
Violoncelle de Vienne
Violoncelle de Vienne
Violoncello
Violoncello
Inventarnr.: 3863
Herkunft: Wien
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 74,0 cm
Jahr: 1800 - 1820

Sehr schönes Wiener Cello, um 1800 - 1820

Dieses antike Wiener Cello ist ein wundervolles Instrument der Beethovenzeit, gebaut um 1800-1820. Die feine Randeinlage und die tief gestochene, charaktervolle Schnecke lassen die sensible Hand eines erfahrenen Meisters erkennen, der für den Boden ausnehmend edlen Ahorn von einer dezenten, engen Flammung wählte. Dort hat der Lack sein herrliches Farbspiel bewahrt, während er auf der Decke fast zu vollkommener Schwärze ausgedunkelt ist. Umso markanter erscheinen die aussagekräftigen Nutzungsspuren am oberen Rand, die belegen, dass dieses Cello über viele Generationen hinweg intensiv und viel gespielt wurde – eine Referenz seiner hervorragenden Klangqualität, die anspruchsvolle Musiker unserer Zeit gleichermaßen überzeugen wird. Das mit praktisch rissfreier Decke und Boden ausgezeichnet erhaltene Instrument weist auf der Decke lediglich eine minimale Reparatur der linken äusseren F-Klappe auf; nur wenige, sorgfältig unterlegte Zargenrisse und eine beidseitige Belegung des Wirbelkastens sind übliche Zeichen seines hohen Alters von rund zweihundert Jahren. Nach einer vollständigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung befindet sich das Cello in einwandfreiem Zustand und bester musikalischer Form. Groß und vorzüglich ausgeglichen eröffnet sein tragender Klang weite Interpretationsmöglichkeiten; der warme, volle Ton in den unteren Bereichen verbindet sich mit einer begeisternden melodischen Helligkeit und einem leicht süßen Zug. Klangstark in allen Registern ist dieses feine Wiener Cello die richtige Wahl für Musiker, die sich einen verlässlichen Partner für das Spiel in unterschiedlichen Ensembles wünschen.

Im Preis inbegriffen ist ein Zertifikat zur Wertbestätigung.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Deutsche Meisterbratsche Nr. 19, Markneukirchen / Erlbach, 1989
  • Roger François Lotte, feiner französischer Geigenbogen
  • Charmante antike französische Violine nach Antonio Stradivari
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen von Karl Heinz Richter - Silber
  • Französischer Geigenbogen, wahrscheinlich J.T.L., um 1920
  • Sehr feiner Französischer Bratschenbogen, Pierre Testa, Paris (Neubau)
  • Feine antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, um 1870
  • Kräftiger deutscher Geigenbogen, Richard Geipel
  • Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
  • Moderne Markneukirchener Geige, kunsthandwerklicher Geigenbau, 1992
  • Jacques Camurat: französische Meistergeige aus Paris, 1958
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Französische Meistergeige No. 34 von Paul Hilaire, 1950
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Feine Französische Violine, Andre Coinus, 1927
  • Antike Mittenwalder Geige um 1910, aus dem Lager Eugen Gärtner
  • Luigi Lanaro, moderne italienische Geige, 1975 (Zertifikat Eric Blot)
  • Jean-Joseph Honoré Derazey: Französische Violine (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Zeitgenössische Italienische Meistergeige, Virgilio Cremonini, 2012
  • Italienische Violine von Francesco Cossu, 1979
  • Ältere Italienische Geige mit goldenem Klang, 1970er Jahre
  • Giuseppe Lucci, feine Italienische Bratsche, Rom 1967 (Zertifikat Eric Blot)
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch