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corilon violins
Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 - Decke
Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 - Decke
Giulio Cesare Gigli, feine römische Violine um 1760 - Boden
Giulio Cesare Gigli, feine römische Violine um 1760 - Boden
Giulio Cesare Gigli, feine Geige um 1760 - Zargen
Giulio Cesare Gigli, feine Geige um 1760 - Zargen
Giulio Cesare Gigli, feine Geige um 1760 - Schnecke
Giulio Cesare Gigli, feine Geige um 1760 - Schnecke
Inventarnr.: 4093
Herkunft: Rom
Erbauer: Giulio Cesare Gigli
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: circa 1760

Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 (Zertifikat Etienne Vatelot)

Diese alte italienische Meistergeige ist ein hochinteressantes und zugleich seltenes Instrument der Zeit um 1760, das mit seinem strahlenden, großen Klang hohen solistischen Ansprüchen genügt. Sein Erbauer Giulio Cesare Gigli, von dem nur wenige Arbeiten erhalten geblieben sind, gehörte nach jüngeren Forschungsergebnissen zur römischen Schule. Sie ist an den offenkundigen stilistischen Beziehungen zwischen Giulio Cesare Gigli und den seines Lehrers Michael Platner nachzuvollziehen; eine Verbindung, durch die Giulio Cesare Gigli zum Erben des großen David Tecchler wurde, der Michael Platner – als Lehrmeister oder Partner – klar beeinflusste. In diesem noch weitgehend ungeschriebenen Kapitel der Geigenbaugeschichte stellt die hier angebotene Violine einen Mosaikstein dar, dessen Authentizität durch ein Zertifikat des international renommierten Experten bestätigt wird. Wie viele erstklassige italienische Geigenbauer zeigt auch Giulio Cesare Gigli seine Meisterschaft mit einem unkonventionellen Gestus, der sich hier etwa in der Verwendung leicht wurmstichigen Holzes und einer eigenwilligen Führung der recht breiten Randeinlage artikuliert. Die Schnecke ist eine großartige Arbeit virtuoser Handwerkskunst, die wahrscheinlich aus der Hand von Lorenzo Storioni stammt, dessen Zettel die Geige trägt. Die Sorgfalt und Sensibilität, mit der eine unbekannte, spätere Hand die originalen Zargen durch neue ersetzte, dokumentiert die große Wertschätzung, die diesem vorzüglichen Instrument zu Recht entgegengebracht wurde. Nach einer angemessenen Überarbitung der Geigenbauer in unserer Werkstatt überzeugt diese Rarität des klassischen italienischen Geigenbaus mit ihrem klaren und machtvollen Klang, der anspruchsvollen Musikern interessante Interpretationsmöglichkeiten erschließt. Im Preis inbegriffen ist ein Zertifikat des Pariser Experten Etienne Vatelot und ein dendrochronologisches Gutachten, welches den jüngsten Jahrring auf 1752 datiert.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Feine, moderne tschechische Meistergeige - wahr. Prag
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  • 3/4 - Feine Mittenwalder 3/4 Violine von Neuner & Hornsteiner, um 1850
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  • Feine Schweizer Meistergeige von August Meinel, 1926
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  • Justin Derazey, Französische Violine um 1880
  • Feine Mittenwalder Geige. Nach Aegidius Klotz, um 1800
  • Ältere Geige aus Deutschland gebaut um 1950
  • Feiner französischer Geigenbogen. Marie Louis Piernot, Paris (Zertifikat J. F. Raffin)
  • Feine italienische Violine. Mailand, Liuteria Italiana Luigi Mozzani 1921
  • Deutsche Violine. Max Osterode, Stuttgart, 195 Nr. 23
  • Deutscher Geigenbogen mit warmem Klang, um 1940
  • 1/4 - Seltene Französische 1/4 Geige, um 1850
  • Kleine Französische Bratsche: Joseph Nicolas fils, 1849
  • Ausgezeichneter alter deutscher Geigenbogen. Heller, süßer Klang, 1950er Jahre
  • Antike Mittenwalder Geige um 1850
  • Deutscher Violinbogen, Markneukirchen, Silber, mit blankem Frosch
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Feiner Cellobogen. Joseph Alfred Lamy Pere, Paris, um 1885 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Feiner zeitgenössischer Bratschenbogen, Rudolf Neudörfer. Pecatte Modell
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)