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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Feine Violine von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - Fichten-Decke mit Spuren der Zeit.
Feine Violine von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - Fichten-Decke mit Spuren der Zeit.
Feine Violine von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - Fichten-Decke mit Spuren der Zeit.
Feine Geige von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - einteiliger Ahornboden, leuchtend rot lackiert.
Feine Geige von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - einteiliger Ahornboden, leuchtend rot lackiert.
Feinste französische Geige von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - Zargen
Feinste französische Geige von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - Zargen
Feinste französische Geige von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - Schnecke
Feinste französische Geige von Alexandre Delanoy, Bordeaux 1900 - Schnecke
Herkunft: Bordeaux
Erbauer: Alexandre Delanoy
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: 1900
Klang: Warm, groß, gereift
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Feine Violine von Alexandre Delanoy, Bordeaux, gebaut im Jahr 1900

Dieses Meisterwerk der französischen Geigenbaukunst repräsentiert die Schule des großen Jean-Baptiste Vuillaume und ihren dominierenden Einfluss auf mehrere Generationen exzellenter Geigenbauer. Die im Jahr 1900 entstandene Arbeit stammt von Alexandre Delanoy, einem Schüler von Charles Louis Buthod, der als Leiter der legendären Werkstatt J. B. Vuillaumes zu dessen engsten Mitarbeitern zählte. Auch Delanoy fand Zugang zu dieser Herzkammer des modernen französischen Geigenbaus und arbeitete drei Jahre lang für Vuillaume, den er später als seinen eigentlichen Lehrer verstand und ihm auf seinen Geigenzetteln die Reverenz erwies, indem er sich „Elève de J. B. Vuillaume“ nannte – mit berechtigtem Stolz, denn Alexandre Delanoy hatte die Prinzipien des Vuillaumschen Geigenmodells tief durchdrungen, wofür die hier angebotene Violine ein aussagekräftiges Beispiel ist. Der wundervoll leuchtende orangerote Öllack ist nur das augenfälligste Merkmal einer Treue zum großen Vorbild, die diese äußerst feine Arbeit bis ins kleinste Detail bestimmt. Mit seiner Decke aus fein- bis mitteljähriger Fichte und dem einteiligen Boden aus erstklassigem, kraftvoll geflammtem Ahorn vereint das Instrument die klanglichen und ästhetischen Qualitäten hervorragender Tonhölzer zu einem harmonischen Ganzen, das Auge und Ohr gleichermaßen überzeugt. Die reizvolle antike Patina, vor allem aber die interessanten Spielspuren sind Zeugen einer langen Instrumentenbiographie, in der diese Geige offenkundig viel gespielt, von ihren früheren Besitzern aber stets mit größter Sorgfalt behandelt und gepflegt wurde. Der Originalzettel und ein Brandstempel Alexandre Delanoys belegen die Herkunft dieser Violine, die auch dem fachkundigen Auge auf den ersten Blick wie eine kleine Vuillaume erscheint – und dieser Tradition mit ihrem warmen und großen, über 100 Jahre gereiften Klang alle Ehre erweist. Das Ziel, seinen facettenreichen Charakter zu bewahren und in seinem ganzen Reichtum zu entfalten, hat uns bei der vollständigen Aufarbeitung des Instruments in unserer Geigenbauwerkstatt geleitet, sodass diese mit minimalen Reparaturen bestens erhaltene, sofort spielfertige musikalische Rarität nun auf ein neues Kapitel ihrer Geschichte wartet.

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