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corilon violins
Seltene Violine von Guillaume Maline, circa 1820
Seltene Violine von Guillaume Maline, circa 1820
Maline Geige - Bodenansicht
Maline Geige - Bodenansicht
Zargen - Guillaume Maline Violine um 1820
Zargen - Guillaume Maline Violine um 1820
Guillaume Maline - Geigen Schnecke
Guillaume Maline - Geigen Schnecke
Inventarnr.: 4822
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: Guillaume Maline
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: circa 1820
NEU

Seltene Violine. 19. Jahrhundert Frankreich, Maline, circa 1820

Diese seltene, Maline gestempelte Violine stammt wahrscheinlich von Guillaume Maline, ein äußerst interessantes Instrument von der Hand dieses interessanten Geigenbauers. Im Schatten seines Sohnes Nicolas Maline, der als hervorragender Bogenmacher zu den besten Mitarbeitern J. B. Vuillaumes gehörte, galt Guillaume selbst lange Zeit als Bogenmacher, der nur gelegentlich auch Streichinstrumente gebaut habe – eine Einschätzung, die offenbar falsch ist, wofür nicht zuletzt die hier Qualität der hier angebotenen Geige spricht. Sie ist ein sehr gut gelungenes Beispielt der klassischen französischen Schule und lässt mit ihrem auf der Decke geheimnisvoll nachgedunkelten Lackbild erkennen, dass sie einer ganz anderen Zeit angehört. Der wunderschön geflammte, einteilige Boden und die akzentuierten Ränder demonstrieren, auf welch hohem Niveau Guillaume Maline arbeitete. Eine auffällig sichtbare, aber klanglich unproblematische und mehrfach geprüfte Reparatur an der rechten Oberzarge und zwei kleinere, restaurierte Wurmspuren sind bei einem viel gespielten Instrument von bald 200 Jahren nicht ungewöhnlich, und wir haben uns in unserer Fachwerkstatt gründlich davon überzeugt, dass diese Makel und Zeichen einer langen Zeit die Qualität des Instruments nicht beeinträchtigen. So überzeugt diese seltene Maline Geige musikalisch mit ihrem gereiften und obertonreichen Klang, der von einem silbrigen, leicht barock anmutenden Charakter ist, aber von guter Kraft und Brillanz, mit etwas herber Süße in den oberen Bereichen. Wir empfehlen diese Geige Musikern, die ein Instrument von Seltenheit und unverkennbarer Individualität suchen – und die Vorzüge einer etwas kürzeren Deckenmensur von 19,0 cm und Halsmensur von 12,9 cm zu schätzen wissen.


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