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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Jean Mathurin Remy, große Violine, um 1820 - Decke
Jean Mathurin Remy, große Violine, um 1820 - Decke
Französische Violine um 1820, J.M. Remy - Boden
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Französische Violine um 1820, J.M. Remy - Zargen
Französische Violine um 1820, J.M. Remy - Zargen
Französische Violine um 1820, J.M. Remy - Schnecke
Französische Violine um 1820, J.M. Remy - Schnecke
Herkunft: Paris
Erbauer: Jean-Mathurin Remy
Bodenlänge: 36,2 cm
Jahr: 1820 circa
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Französische Violine um 1820, J.M. Remy

Eine reife Arbeit von Jean-Mathurin Remy (1770-1854) ist diese um 1820 in seiner Pariser Werkstatt gebaute Violine. J.-M. Remy steht für die zweite Generation einer bedeutenden Geigenbauer-Familie, die mehr als eineinhalb Jahrhunderte lang in der französischen Hauptstadt tätig war. Insbesondere in der Wahl guter Hölzer und der Ausführung des Lackes erwies sich Remy als hervorragender Meister seiner Kunst. Auch die hier angebotene französische Violine ist aus bester, mitteljähriger Fichte und tief geflammtem Ahorn mit interessanter Maserung gearbeitet. Die ästhetisch geformte Schnecke und die gelungene, sehr flach gehaltene Wölbung lassen die Fertigkeiten Jean-Mathurin Remys gut erkennen. Unbeeindruckt von vier Deckenreparaturen und einem Deckenstimmfutter, das die Stimmstockregion sichert, entfaltet diese alte Violine ihren ausgeglichenen, charaktervollen Klang, dunkel und von Noblesse. Sie ist mit Steg und Stimmstock von der renommierten englischen Firma Beare & Sons ausgestattet, die wegen ihrer großen Herkunft belassen wurden, auf Wunsch aber erneuert werden. Unser Geigenbauer hat diese J. M. Remy Geige gründlich durchgesehen, die wir in spielfertigem Zustand anbieten. Mit einer Korpuslänge von 36,2 cm ist das Instrument besonders für hochgewachsene Spieler geeignet.

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Verkauft €

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