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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Francesco Cossu, italienische Geige aus dem Jahr 1979
Francesco Cossu, italienische Geige aus dem Jahr 1979
Francesco Cossu, italienische Geige aus dem Jahr 1979
Italienische Violine von Francesco Cossu, 1979
Italienische Violine von Francesco Cossu, 1979
Violino italiano di Francesco Cossu
Violino italiano di Francesco Cossu
violon italien de Francesco Cossu
violon italien de Francesco Cossu
Inventarnr.: 2026
Herkunft: Cagliari
Erbauer: Francesco Cossu
Bodenlänge: 35,5 cm
Jahr: 1979
Verkauft

Italienische Violine von Francesco Cossu, 1979

Ein durch und durch italienisches, charaktervolles Instrument ist diese italienische Geige, die im Jahre 1979 von Francesco Cossu (geb. 1933) gebaut wurde; sie ist mit seinem signierten Etikett versehen sowie mit mehreren Brandstempeln im Inneren und unter dem Griffbrett. Francesco Cossu interessierte sich schon als Kind für den Geigenbau, den er seit mehr als 50 Jahren neben seiner erfolgreichen Laufbahn als Musiker betreibt. Er lebt in seiner sardinischen Heimat und unterrichtete zuletzt Violinspiel am Konservatorium von Cagliari. Als Geigenbauer orientiert er sich am Modell Stradivaris, und auch die hier angebotene Geige lässt ebenso das große Vorbild erkennen wie die individuellen Züge ihres Erbauers. Ihre Wölbung ist flach und gut ausgeführt, elegante Details wie die kleine Schnecke mit geschwärzten Rändern und die fein gearbeiteten F-Löcher prägen ihre unverwechselbare Erscheinung. Der reichhaltig aufgetragene, weiche Öllack ist von einer schönen, orange-gelben Farbe; viele Spielspuren, gerade angesichts des jugendlichen Alters der Geige, zeugen von ihren ausgezeichneten musikalischen Qualitäten. Die Geige wurde von unserem Geigenbauer aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet. Von einem gefugten Halsansatz abgesehen ist sie in sehr gutem, rissfreiem Zustand und entfaltet ihren hellen und offenen Klang, der in den oberen Bereichen leicht süß ist, mit dem charakteristischen italienischen Schmelz, für den Instrumente aus dem Stammland des Geigenbaus bis heute berühmt sind.

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