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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Max Hugo Reichel, Markneukirchen, 7/8 Violine um 1900 - Decke
Max Hugo Reichel, Markneukirchen, 7/8 Violine um 1900 - Decke
7/8 master violin by Max Hugo Reichel
7/8 master violin by Max Hugo Reichel
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Max Hugo Reichel
Bodenlänge: 34,9 cm
Jahr: 1900 circa
Klang: Hell, warm, offen
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7/8 - Meistergeige von Max Hugo Reichel

Der Markneukirchener Geigenbauer Max Hugo Reichel baute um 1900 diese Meistervioline der Größe 7/8. Reichel war vor allem als gefragter Reparateur tätig, und so ist es durchaus erstaunlich, dass sich unter den wenigen von ihm gefertigten Instrumenten eine Geige dieser seltenen Größe findet. Einzigartig ist zudem der Stil dieser sog. „Damengeige“, wie 7/8-Instrumente auch genannt werden: weit außen stehende F-Löcher, der einteilige Boden mit seiner faszinierenden Maserung, jenseits aller Symmetrie, und der ebenso transparente wie leuchtende, reichhaltig aufgetragene gold-orange Öllack sind von auffallender und eigenwilliger Schönheit, ebenso die fein ausgearbeitete Randeinlage und die kleine, elegante Schnecke. Es scheint, als habe Reichel seine vollendeten handwerklichen Fähigkeiten in einem Werk von außergewöhnlicher Kreativität und Qualität bündeln wollen, die er sonst unauffällig den vielen von ihm reparierten Geigen zukommen ließ. Leichte Patina, die die Violine in ihren mehr als 100 Jahren entwickelt hat, und einige Gebrauchsspuren runden ihre Erscheinung mit einer antiken Note sehr schön ab. Durchgesehen und spielfertig gemacht von unserem Geigenbauer entfaltet sie in perfektem Zustand ihren charaktervollen Klang überaus facettenreich, hell, warm und offen, sehr gut ausgeglichen über die Saiten.

Verkauft €

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