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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Geige von Karl Höfner, um 1960 - Decke
Geige von Karl Höfner, um 1960 - Decke
Geige von Karl Höfner, um 1960 - Decke
Geige von Karl Höfner, nach Stradivari - Boden
Geige von Karl Höfner, nach Stradivari - Boden
Geige von Karl Höfner, Bubenreuth - Zargen
Geige von Karl Höfner, Bubenreuth - Zargen
Geige von Karl Höfner, nach Stradivari - Schnecke
Geige von Karl Höfner, nach Stradivari - Schnecke
Herkunft: Bubenreuth
Erbauer: Karl Höfner
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: 1950 circa
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Geige von Karl Höfner, nach Stradivari

Diese fast neuwertig erhaltene Geige entstand um 1960 in den Bubenreuther Werkstätten des ursprünglich Schönbacher Geigenbauers Karl Höfner (1864-1955), die sich in dieser Zeit zu einem der führenden Exportunternehmen für Streich- und Zupfinstrumente aller Art entwickelten. Das Originaletikett mit dem Logo „KH Schutzmarke Antonius Stradivarius Made in Germany“, das im Inneren der Geige angebracht ist, steht für diesen beeindruckenden Erfolg, der sich auch nach der Vertreibung der Höfners aus dem Sudetenland fortsetzte. 1947 gründeten sie ihr Unternehmen in Möhrendorf bei Erlangen neu und verlegten es 1951 nach Bubenreuth, an seinen bis heute bestehenden Sitz. Die hier angebotene Geige ist ein gutes Beispiel für die tadellose Qualität der Höfner-Instrumente, die für den steilen Aufstieg der Werkstätten ausschlaggebend war. Das Instrument ist eine gute Handarbeit Arbeit nach Stradivari, dessen markanter Stil gut getroffen ist. Dunkler, rotbrauner Lack über einer gelben Grundierung bedeckt den mild geflammten Ahorn, aus dem der Boden gefertigt ist, und das mitteljährige Fichtenholz der Decke. Eine sauber gearbeitete Einlage runden den antiken Charakter des perfekt erhaltenen Instruments in guter handwerklicher Qualität ab. Klar, stark und gereift entfaltet sich der Klang dieser bdeutschen Karl Höfner Geige, die ihren Vorbildern Ehre macht.

Verkauft €

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