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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Leopold Mitsching, Elberfeld, Geige um 1920-30 - Vorderansicht
Leopold Mitsching, Elberfeld, Geige um 1920-30 - Vorderansicht
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Schnecke
Schnecke
Herkunft: Elberfeld
Erbauer: Leopold Mitsching
Bodenlänge: 33,2 cm
Jahr: 1920/1930
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3/4 - Geige von Leopold Mitsching, Rarität

Diese schöne 3/4 Violine wurde um 1920/30 in der Werkstatt Leopold Mitschings in Elberfeld gebaut und ist eine der äußerst seltenen Geigen dieser Provenienz. Der 1865 in Düsseldorf geborene Mitsching begann seine Laufbahn als Instrumentenmacher mit der Reparatur von Streichinstrumenten, um ab 1894 in Elberfeld mit größtem Erfolg Instrumente für Militärkapellen zu fertigen. Um 1920 wandte er sich wieder dem Geigenbau zu und fand mit seinen Instrumenten viel Beifall; gleichwohl blieb sein Schwerpunkt in der Militärmusik, und so sind Mitsching-Geigen echte Raritäten. Wie sehr diese Entscheidung zu bedauern ist, zeigt die hier angebotene Geige mit ihrer tadellosen handwerklichen Qualität, vollendeten optischen Erscheinung und ihrem guten Klang. Das feine, nach einem Amati-Modell gebaute Instrument ist von zarter Gestalt und zeigt zur Mitte von Boden und Decke eine gut ausgearbeitete, hohe Wölbung mit sanfter Hohlkehle. Sicher gewählte, attraktive Tonhölzer werden von einem transparenten, leuchtend hellbraunen Lack bedeckt, der besonders die tiefe Flammung des Ahorn-Bodens zu schönster Wirkung bringt. Äußerst sorgfältig und mit elegantem Schwung ist die Schnecke gearbeitet, die sehr individuelle Referenz einer talentierten Hand. Wir bieten dieses seltene, qualitätvolle Instrument nach einer gründlichen Durchsicht unseres Geigenbauers spielfertig an und empfehlen seinen starken, obertonreichen und hellen Klang, der warm und von großer Kraft ist.

Verkauft €

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