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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Charotte Familie altfranzösische Geige, um 1800
Charotte Familie altfranzösische Geige, um 1800
Charotte Familie altfranzösische Geige, um 1800
Charotte, französische Geige - Boden
Charotte, französische Geige - Boden
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: Charotte
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: circa 1820
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Zierliche altfranzösische Geige. Charotte Familie um 1820

Mit ihrem zierlichen Korpus von schmaler, kurzer Gestalt, aber einer vollen 4/4-Mensur empfiehlt sich diese interessante altfranzösische Charotte Geige Musikern mit kleineren Händen, die gleichwohl höchste, professionelle Klangvorstellungen verwirklichen wollen. Diese zarte Violine entstand um 1820 in Mirecourt und wurde von einem Mitgleid der verzweigten Geigenbauerfamilie Charotte gebaut. Die geschmackvolle Ästhetik dieser charaktervollen, altfranzösischen Violine wird von der kräftigen Farbe einer goldgelben Grundierung bestimmt, über der ein rotbrauner Lack mit antiker Patina interessante Akzente setzt; ein reizvolles Spiel mit den Spuren einer langen Geschichte und den hübschen Unregelmäßigkeiten der Fichtendecke und der schönen Flammung des zweiteiligen Bodens aus hochwertigem Ahorn. Die hohe Wölbung, die sorgfältige Randarbeit und feinen F-Löcher lassen eine gut ausgebildete und erfahrene Hand erkennen, die sich in der grazilen Schnitzerei der großen, aufrecht stehenden Schnecke eine selbstbewusste Referenz geschaffen hat. Die Wertschätzung ihrer früheren Besitzer zeigen drei Deckenreparaturen. Mit diesen alten, doch geprüften und haltbaren Reparaturen, die den günstigen Preis begründen, hat sich der außergewöhnlich gute Klang der Geige in bestem Zustand erhalten, die in unserer Werkstatt spielfertig hergerichtet wurde und mit ihrer perfekt ansprechenden, großen, warmen und gereiften Stimme von singender Resonanz überzeugt.

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