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corilon violins
Nicolas Morlot Geige
Nicolas Morlot Geige
Nicolas Morlot Geige
Nicolas Morlot Violine, einteiliger Ahornboden
Nicolas Morlot Violine, einteiliger Ahornboden
Inventarnr.: 5036
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: Nicolas Morlot
Bodenlänge: 36,4 cm
Jahr: ca. 1810

SALE Französische Meistergeige um 1810 - Nicolas Morlot

Diese französische Meistervioline repräsentiert mit ihrem ausnehmend guten Klang und ihrer feinen Ausarbeitung die besten Traditionen des handwerklichen Geigenbaus in Mirecourt, wo sie im frühen 19. Jahrhundert von Nicolas Morlot gebaut wurde – einem leider etwas in Vergessenheit geratenen Meister, der Frankreich als einer von zwei Geigenbauern bei der Weltausstellung des Jahres 1802 vertrat. Der Brandstempel Nicolas Morlots, der seine Kunst bei Didier Nicolas erlernte, und eine historische Inventarnummer des renommierten Pariser Hauses Caressa & Français belegen die Herkunft des Instruments und stellen unmittelbar klar, dass es sich bei ihm um eine authentische Nicolas Morlot Meisterarbeit handelt – und nicht um eine Manufakturgeige, wie sie in späterer Zeit unter dem guten Namen dieses interessanten Geigenbauers angeboten wurden, dessen Biographie und Werk nur in Ansätzen nachvollzogen werden können. So sprechen einzelne Instrumente nicht nur mit ihrer handwerklichen Qualität und Aesthetik für sich, wie diese Nicolas Morlot Violine, die mit ihrem etwas kräftiger gehaltenen Hals überaus komfortabel zu spielen ist und ihre makellose handwerkliche Qualität in allen Details erkennen lässt. Die mitteljährige Fichte der einteiligen Decke und der eng geflammte Ahorn des einteiligen Bodens – Tonhölzer mit selten zu findenden, hervorragenden Schwingungseigenschaften – haben dem Lack eine seltene, von kräftigen Farbunterschieden geprägte Tönung gegeben, zu der seine wunderbare antike Patina ausgezeichnet harmoniert. Nach einer aufwändigen Überarbeitung in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung empfehlen wir diese in bestem, rissfreiem Zustand erhaltene und sofort spielfertige Nicolas Morlot Meistergeige anspruchsvollen Musikern, die die schmelzende Wärme, die solide Resonanz und die Größe ihres reifen, mit höchster Präzision abrufbaren Klanges schätzen werden.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Italienische Geige, Romedio Muncher, Cremona 1929
  • Antike Mittenwalder Geige. Neuner & Hornsteiner, um 1860
  • Atelier Charles Le Lyonnais, feine Französische Violine, Nantes 1939
  • Sächsische Meistergeige - 19. Jahrhundert um 1870
  • Raffaello Bozzi bei Antonio Monzino: Italienische Geige
  • Amerikanische Geige von William Wilkanowski, Brooklyn 1938
  • H. Derazey: Feine Violine aus der Werkstatt von Jean-Joseph Honoré Derazey
  • Sächsische Violine. Geigenbaumeister Max Heiling
  • Markneukirchener Geige von Schuster & Co., 1942
  • Antike Sächsische Geige, wahrscheinlich Schuster & Co
  • Charaktervolle deutsche Geige, um 1870
  • Antike Markneukirchner Geige, um 1890
  • Markneukirchner Meistergeige. Violine um 1940
  • Schülergeige nach Stradivari. Violine aus Bubenreuth
  • Norddeutsche Violine von Richard Berger, Stralsund 1914
  • Geige aus Mittenwald. 1970er Jahre
  • Zeitgenössische Meistergeige von Marc de Sterke
  • Deutsche Geige aus den Hopf-Werkstätten, Taunusstein-Wehen
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • Antike Böhmische Meistergeige. Feine Kopie Johann Georg Thir, um 1900
  • Antike französische 3/4 Geige. Wahrscheinlich J.T.L.
  • François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Marcello Martinenghi, 1949: Feine italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)