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corilon violins
Christian Olivier & Paul Bisch Geige Decke
Christian Olivier & Paul Bisch Geige Decke
Christian Olivier & Paul Bisch Geige Decke
Christian Olivier & Paul Bisch Geige Boden
Christian Olivier & Paul Bisch Geige Boden
Christian Olivier & Paul Bisch Geige Zargen
Christian Olivier & Paul Bisch Geige Zargen
Christian Olivier & Paul Bisch, Violine Schnecke
Christian Olivier & Paul Bisch, Violine Schnecke
Inventarnr.: 5341
Herkunft: Paris
Erbauer: Christian Olivier & Paul Bisch
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1927

Feine Meistervioline von Christian Olivier & Paul Bisch Paris 1927

Die aufblühende Musikkultur im Paris der 1920er Jahre repräsentiert diese feine französische Meistergeige, die mit ihrem exzellenten Klang und ihrer attraktiven Erscheinung zu einer Zeitreise in die urbane Moderne der Zwischenkriegszeit einlädt. Ein Brandstempel auf dem Bodenplättchen und ein signiertes Original-Etikett im Inneren des Korpus dokumentieren ihre Entstehung in jener Werkstatt, die der Mirecourter Geigenbauer Paul Bisch und Christian Olivier 1923 gegründet hatten – und 1927, im Entstehungsjahr dieser Geige, als offizielle „Luthiers du Conservatoire” führten. Während Olivier die Geschäftsführung oblag, konzentrierte sich Bisch uneingeschränkt auf den Bau feinster Streichinstrumente, die den vielseitigen, hohen Ansprüchen ihrer Kunden entsprachen. Als ehemaliger Mitarbeiter des renommierten Hauses Caressa & Français, der seine Kunst bei Thibouville, Léon Mougenot und Marius Didier perfektioniert hatte, verfügte Bisch souverän über alle Mittel des modernen französischen Geigenbaus, die sich in dem hier angebotenen, ausdrucksstarken Meisterstück in mustergültiger Form artikulieren. Die hochinteressante, eng- bis mitteljährige Maserung der Fichtendecke und der wunderschöne, eng geflammte Ahorn des zweiteiligen Bodens offenbaren die Virtuosität Paul Bischs auf den ersten Blick, zusätzlich akzentuiert durch den reichhaltigen, orangeroten Öllack, der an einigen Stellen reizvolles Craquelé entwickelt hat. Sehr gut erhalten und sofort spielfertig nach einer gründlichen Durchsicht in unserer Fachwerkstatt eröffnet diese empfehlenswerte Geige mit ihrem hellen und strahlenden, obertonreichen Klang weite musikalische Optionen – nicht zuletzt für authentische Interpretationen der Musik ihrer Entstehungszeit.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Hübsche Böhmische Geige, 1920er Jahre
  • Antike Mittenwalder Geige von Georg Nebel, 1909
  • Französische 1/2 Geige, Modell Breton
  • Französischer 3/4 Geigenbogen von Émile Ouchard Père (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Antike 3/4 Violine. Frankreich um 1910
  • Antike Geige. Sachsen, gebaut um 1870 - Violinistenempfehlung!
  • Deutscher 3/4 Geigenbogen von Adolf C. Schuster, Markneukirchen
  • Georges Coné: Feine französische Violine Nr. 73. Lyon, 1937 - Violinistenempfehlung!
  • Feiner Cellobogen - August Rau
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Feine Meistergeige, 1940er Jahre - wahrscheinlich USA
  • Markneukirchener Geige, wahr. Schuster & Co., 1920er Jahre
  • Deutsche Meistergeige von Wenzl Fuchs, Erlangen
  • Mirecourt - alte französische Geige, um 1940
  • 3/4 Geige aus Markneukirchen, 1920'er Jahre
  • Claude A. Thomassin, feiner französischer Geigenbogen (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Seltene Meistergeige von Leodegar Mayr, Bayerisch Gmain
  • Auguste Sébastien Philippe Bernardel (Bernardel Père): Feine Violine No. 8 (Zertifikat Hieronymus Köstler, Hamma & Co. Stuttgart)
  • Hervorragender französischer Geigenbogen. Um 1910
  • Fabelhafte Geige von Luis Lowendall, Dresden nach Stradivari, um 1880
  • Antike Böhmische Geige, Handarbeit um 1820
  • Pierre Joseph Hel: Feine französische Violine, Lille, 1901
  • Französische Violine, 1920er Jahre. Marke "Imitation italienne"
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990